Historische Anti-Trump-Proteste: Millionen gehen in den USA auf die Straße
Lina SeidelHistorische Anti-Trump-Proteste: Millionen gehen in den USA auf die Straße
Millionen Amerikaner werden an diesem Samstag an Massenprotesten gegen Präsident Donald Trump teilnehmen. Organisiert vom progressiven Bündnis No Kings könnten die Demonstrationen die größten ihrer Art werden – mit einer Beteiligung, die die 7 Millionen Teilnehmer früherer Kundgebungen möglicherweise noch übertrifft. Die Proteste finden zu einem Zeitpunkt statt, an dem Trumps Zustimmungswerte laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage vom 23. März auf 36 Prozent gesunken sind.
Die No Kings-Proteste erstrecken sich über mehr als 3.000 Orte – von großen, liberal geprägten Städten bis hin zu traditionell republikanischen Regionen. Anders als frühere Bewegungen haben diese Demonstrationen keine einzelne, einheitliche Forderung, was die breite Ablehnung von Trumps Regierung und Politik widerspiegelt.
Hinter den Protesten steht ein Bündnis progressiver Aktivisten. Umfragen zufolge sind die Teilnehmer überwiegend weiß (fast 90 Prozent), weiblich, akademisch gebildete und mittlere Altersgruppen. Die Organisatoren hoffen, nicht nur überzeugte Gegner, sondern auch enttäuschte Wähler zu mobilisieren, die mit der aktuellen Regierung unzufrieden sind.
Aktuelle Erhebungen zeigen, dass mehr als zwei Drittel der Amerikaner im vergangenen Jahr an irgendeiner Form des politischen Boykotts teilgenommen haben. Diese Welle des Engagements hat die Erwartungen an eine Rekordbeteiligung befeuert – viele Erstprotestierende planen, sich den Märschen anzuschließen.
Die Demonstrationen fallen in eine Phase sinkender öffentlicher Unterstützung für Trump, dessen Zustimmungswerte nun bei 36 Prozent liegen. In Städten und Gemeinden im ganzen Land wird protestiert – eine der flächendeckendsten oppositionellen Kundgebungen seit Beginn seiner Präsidentschaft. Die Organisatoren bereiten sich auf die bisher größte Anti-Trump-Beteiligung vor.






