Hoort erhält offizielles Wappen als Symbol seiner Dorfgeschichte
Die kleine Gemeinde Hoort hat die offizielle Anerkennung für ihr neues Wappen erhalten. Innenminister Christian Pegel überreichte Bürgermeisterin Iris Feldmann heute in einer feierlichen Zeremonie die Urkunde. Das Wappen steht nun als Symbol für die Geschichte und Identität der Gemeinde Hoort.
Während der DDR-Zeit konnten Gemeinden offizielle Wappen beantragen. Nach der Wiedervereinigung führten aktualisierte Regelungen im Jahr 1990 zu einem Anstieg der Anträge in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Heute verfügen 398 der 724 Gemeinden und kreisfreien Städte der Region über eingetragene Wappen.
Das Design von Hoorts Wappen zeigt einen blau-silbern geteilten Wolkenrand. Im Inneren symbolisieren ein goldener Pallium, ein Eichenblatt, ein dreiblättriger Klee und ein Widderhorn das lokale Erbe. An der Gestaltung wirkten Einwohner und Verantwortliche mit, um die Geschichte des Dorfes widerzuspiegeln.
Die an Feldmann übergebene Urkunde bestätigt Hoorts Recht, das Wappen zu führen. Pegel betonte in seiner Ansprache die Bemühungen der Gemeinde um die Bewahrung ihrer Traditionen. Das Wappen dient nun als offizielles Zeichen für Hoorts Vergangenheit und Gegenwart.
Mit der Urkunde in Händen reiht sich Hoort in die Hunderten von Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns ein, die über anerkannte Symbole verfügen. Das Wappen wird auf offiziellen Dokumenten und in öffentlichen Räumen zu sehen sein. Es steht als dauerhafte Darstellung für den Zusammenhalt und den Charakter des Dorfes.






