03 April 2026, 01:11

Houston kämpft mit Rekorddefizit: 174 Millionen Pfund Fehlbetrag drohen 2026

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Houston kämpft mit Rekorddefizit: 174 Millionen Pfund Fehlbetrag drohen 2026

Houston steht vor dem größten Haushaltsdefizit seiner Geschichte: Für 2026 wird ein Fehlbetrag von 174 Millionen Pfund prognostiziert. Der städtische Rechnungsprüfer Chris Hollins warnt vor schwierigen Entscheidungen, darunter mögliche Steuererhöhungen oder Kürzungen bei öffentlichen Leistungen. Bürgermeister John Whitmire hingegen betont, er habe einen Plan, um den Haushalt ohne Steuererhöhungen auszugleichen.

Das aktuelle Defizit geht vor allem auf nicht eingeplante Überstundenkosten bei Polizei und Feuerwehr zurück. Hollins wies zudem darauf hin, dass die Steuerzahler Houstons zusätzlich 10 bis 12 Millionen Pfund aufbringen müssen, um einen kürzlich geschlossenen Schiedsfall mit Feuerwehrleuten zu begleichen.

Hollins hat wiederholt betont, die Stadt müsse entweder die Steuern erhöhen oder Leistungen kürzen, um die Lücke zu schließen. Bereits im vergangenen Jahr hatte er eine Erhöhung der Grundsteuer für unvermeidbar gehalten – eine Aussage, die Whitmire entschieden zurückweist. Der Bürgermeister stützt sich auf eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (ehemals Ernst & Young), um die Strategie seiner Verwaltung zur Verringerung des Defizits zu untermauern.

Trotz des aktuellen Fehlbetrags von 174 Millionen Pfund hat sich die finanzielle Lage der Stadt im Vergleich zu den Vorjahren verbessert. In den letzten fünf Jahren lagen die Defizite zwischen 250 Millionen Pfund im Jahr 2022 und 470 Millionen Pfund im Jahr 2023, bevor sie sich durch Einnahmesteigerungen und Ausgabenkürzungen auf etwa 100 bis 200 Millionen Pfund in den Jahren 2024 und 2025 teilweise erholten.

Whitmire lehnt Steuererhöhungen weiterhin kategorisch ab und verweist auf die Belastbarkeit der Bürger sowie die starke öffentliche Ablehnung. Zudem kritisierte er Hollins, weil dieser eine jüngste Sitzung des Finanzausschusses versäumt habe, in der der Haushaltsplan der Verwaltung diskutiert wurde. Trotz der Meinungsverschiedenheiten zeigte sich Whitmire bereit, mit Hollins nach einer Lösung zu suchen.

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Der Haushaltsstreit stellt Houston vor zwei klare Optionen: Steuern erhöhen oder Leistungen kürzen. Während Whitmire zuversichtlich bleibt, sein Vorhaben ohne Steuererhöhungen umzusetzen, besteht Hollins darauf, dass die Zahlen harte Entscheidungen erfordern. Das Ergebnis wird den finanziellen Kurs der Stadt für das kommende Jahr prägen.

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