Howard Stern wehrt sich gegen 2,5-Millionen-Klage einer Ex-Mitarbeiterin
Emil LangeHoward Stern wehrt sich gegen 2,5-Millionen-Klage einer Ex-Mitarbeiterin
Howard Stern hat einen Antrag auf Abweisung einer 2,5-Millionen-Dollar-Klage einer ehemaligen Mitarbeiterin eingereicht. Der Rechtsstreit folgt auf Vorwürfe, die in einer Vice-TV-Dokuserie über die Arbeitsbedingungen in seiner Show erhoben wurden. Stern bezeichnet den Fall als "Erpressungsversuch" und besteht darauf, dass er haltlos sei.
Die Klage wurde Anfang dieses Jahres von Kuhn eingereicht, die von Sterns Team entlassen worden war. Sie stellt zwei Vertraulichkeitsvereinbarungen infrage, die sie während ihrer Beschäftigung unterzeichnet hatte. Ihr Anwaltsteam argumentiert, dass diese Verträge für nichtig erklärt werden sollten.
Sterns Verteidigung stützt sich auf frühere E-Mails, die seiner Meinung nach beweisen, dass Kuhn den Bedingungen freiwillig zugestimmt habe. Er wirft ihr vor, es gehe ihr nicht um eine faire Lösung, sondern um "Schweigegeld". Seine Anwälte bezeichnen die Klage als "durchsichtigen Schwindel", der einzig auf finanzielle Abfindung abziele.
Kuhns Anwältin hat Sterns Abweisungsantrag zurückgewiesen und ihn als schwachen Versuch bezeichnet, ihre Vorwürfe zu untergraben. Der Fall kam drei Jahre nach einer Vice-TV-Dokuserie ans Licht, in der ehemalige Mitarbeiter über niedrige Löhne und schwierige Arbeitsbedingungen berichteten. Jackie "The Joke Man" Martling, ein weiterer Ex-Mitarbeiter, hatte zuvor erklärt, dass das Personal trotz Sterns Vermögen unterbezahlt worden sei.
Der Streit dreht sich nun darum, ob Kuhns Vertraulichkeitsvereinbarungen vor Gericht Bestand haben werden. Sterns Team beharrt darauf, dass die Klage grundlos sei und allein finanziellen Gewinn zum Ziel habe. Die Entscheidung über den Abweisungsantrag wird die nächsten Schritte im Verfahren bestimmen.






