16 April 2026, 08:02

IHK Halle-Dessau stellt wirtschaftliche Forderungen vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

Alte gedruckte Karte der preußischen und sächsischen Provinzen mit sichtbaren Grenzen auf altem Papier.

IHK Halle-Dessau stellt wirtschaftliche Forderungen vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt

IHK Halle-Dessau legt wirtschaftliche Prioritäten vor Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt fest

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat vor der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt ihre wirtschaftspolitischen Forderungen vorgelegt. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung verabschiedete die Organisation ein detailliertes Positionspapier mit zentralen Anforderungen an die künftige Landesregierung. Die Verantwortlichen warnten, dass sich die wirtschaftlichen Probleme der Region ohne dringende Reformen weiter verschärfen würden.

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Im Mittelpunkt der Versammlung standen die anhaltenden Herausforderungen Sachsen-Anhalts, darunter hohe Energiekosten, steigende Lohnnebenkosten und eine starke Steuerbelastung. IHK-Präsident Sascha Gläßer nannte bürokratische Hürden als weiteres großes Hindernis für das Wachstum. Er kritisierte, dass die Politik zwar die Probleme erkenne, aber zu spät oder gar nicht mit wirksamen Lösungen reagiere.

Das neu verabschiedete Papier "Positionen der IHK Halle-Dessau für Sachsen-Anhalt 2026" konzentriert sich auf sieben Kernbereiche: Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Innovation, Internationalisierung, Bürokratieabbau, Energie sowie Infrastruktur. Die IHK will mit ihrem Fachwissen und konkreten Vorschlägen die wirtschaftliche Debatte vor der Wahl 2026 prägen.

Trotz der düsteren Prognosen verzeichnete die Versammlung positive Resonanz auf die regionale Kampagne der IHK, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts bewirbt. Gläßer betonte jedoch, dass ohne greifbare Reformen die Wettbewerbsfähigkeit des Landes weiter sinken werde.

Die Forderungen der IHK dienen nun als Leitfaden für die nächste Landesregierung. Wirtschaftsvertreter fordern schnellere Fortschritte bei Energiekosten, Bürokratie und Steuern. Die Verabschiedung des Papiers markiert einen Vorstoß für wirtschaftlichen Wandel vor der Wahl 2026.

Quelle