ILA Berlin: Deutschlands Militärtechnik der Zukunft im Fokus
Deutschland präsentiert neueste Militärtechnik auf der ILA in Berlin
Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin hat Deutschland seine jüngsten Fortschritte in der Militärtechnologie vorgestellt. Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte die Messe, auf der hochmoderne Waffensysteme und unbemannte Plattformen gezeigt wurden. Die Ausstellung präsentierte Innovationen führender Rüstungsunternehmen und Automobilhersteller.
Rheinmetall und Boeing stellten die Drohne „Ghost Bat“ vor, die als „treuer Flügelmann“ für moderne Kampfflugzeuge konzipiert ist. Das System eignet sich für Aufklärungsmissionen, elektronische Kriegsführung und präzise Schläge. Mit Kosten von etwa einem Zehntel eines herkömmlichen Kampfflugzeugs hat die Drohne bereits über 150 Testflüge absolviert. Die ersten Auslieferungen sind für 2029 geplant.
Diehl Defence zeigte das IRIS-T SLS, ein mobiles Luftabwehrsystem, das auf einem einzigen Lkw montiert ist. Airbus präsentierte zudem den U145, einen vollautonomen Hubschrauber für Nachschubmissionen und als Drohnenträger. Sein Jungfernflug ist für Ende 2026 vorgesehen.
Mercedes-Benz und Tytan kündigten eine Zusammenarbeit bei mobilen Anti-Drohnen-Systemen an, die in die Sprinter-Plattform und die militärische Version der G-Klasse integriert werden sollen.
Die ILA unterstrich Deutschlands Fokus auf Militärtechnik der nächsten Generation. Systeme wie die „Ghost Bat“-Drohne, das IRIS-T SLS und der U145-Hubschrauber sollen die militärischen Fähigkeiten stärken. Die Kooperationen zwischen Rüstungs- und Automobilindustrie deuten zudem auf eine wachsende Verzahnung beider Branchen hin.






