16 April 2026, 06:32

Illegale Hahnenkämpfe auf Bantayan: Verpächter klagt Behörden an

Plakat, das eine Stierkampfveranstaltung im Plaza de Toros in Palencia, Spanien, ankündigt, zeigt eine Person mit einem Stock in der Hand und einen Stier im Hintergrund sowie Text auf dem Plakat.

Illegale Hahnenkämpfe auf Bantayan: Verpächter klagt Behörden an

Bei den lokalen Behörden und der Polizei auf Bantayan, Cebu, ist offizielle Beschwerde wegen angeblicher illegaler Hahnenkämpfe eingereicht worden. Sando Destura, ein Verpächter von Kampfarenen, reichte die Klage beim Büro des Ombudsmanns ein und wirft den Behörden vor, wiederholte Verstöße im St. Peter Coliseum und an anderen Orten ignoriert zu haben. Als Beschuldigte werden Bantayans Bürgermeister Orlando Layese, ehemalige und amtierende Polizeichefs, Beamte, Privatpersonen sowie die Sidlak sa Bantayan Holdings Inc. genannt.

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Destura behauptet, dass zwischen Februar und März 2026 jeden Sonntag illegale Hahnenkämpfe im St. Peter Coliseum im Barrio Combado, Ticad, stattfanden. Laut einer Bescheinigung vom 12. März verfügte die Location für das Jahr 2026 über keine Gewerbeerlaubnis. Zudem fehlte den Veranstaltungen zufolge eine erforderliche Konzession des Gemeinderats, wodurch gegen das Präsidialdekret 449 und den Local Government Code verstoßen wurde.

Vizebürgermeister Arthur Despi hatte bereits Schreiben verfasst, in denen er zum Einschreiten gegen die Aktivitäten aufforderte – doch die Veranstaltungen fanden wöchentlich weiter statt. Destura wirft den Behörden vor, wegesehen zu haben, während die illegalen Kämpfe Einnahmen von über 100.000 Philippinischen Peso generierten. Er behauptet zudem, dass ähnliche Verstöße in anderen Barrios und bei privaten Zusammenkünften stattfanden, teilweise unter Beteiligung Minderjähriger. Als Beweise führt er Videoaufnahmen und eidesstattliche Erklärungen an.

Destura fürchtet nun um seine Sicherheit und die seines Zeugen und verweist auf den Einfluss der Beschuldigten. Er fordert straf- und disziplinarrechtliche Konsequenzen, darunter Verstöße gegen das Anti-Korruptionsgesetz und das Präsidialdekret 449.

Die Beschwerde unterstreicht anhaltende Vorwürfe illegaler Hahnenkämpfe trotz offizieller Warnungen. Ohne gültige Genehmigungen oder Konzessionen sollen die Veranstaltungen ungehindert weitergelaufen sein. Der Ombudsmann wird nun die Beweislage prüfen und über mögliche rechtliche Schritte gegen die Genannten entscheiden.

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