Jakutien kämpft um Rettung des maroden Staatsbetriebs SchKCh RS(J)
Eine von Jakutiens Ministerpräsident Kirill Bytschkow geleitete Arbeitsgruppe hat sich zusammengesetzt, um die finanziellen Probleme des staatlichen Versorgungsunternehmens SchKCh RS(J) zu lösen. Das Unternehmen hat zwei Monate in Folge keine Löhne an seine Mitarbeiter ausgezahlt, was in der Öffentlichkeit Forderungen nach einem Führungswechsel und der Begleichung der Schulden ausgelöst hat.
An der Sitzung nahmen der republikanische Abgeordnete Viktor Fjodorow sowie Vertreter des Ministeriums für Wohnungswesen, kommunale Dienstleistungen und Energie Jakutiens teil. Die Teilnehmer erörterten Maßnahmen zur Stabilisierung der Unternehmensfinanzen, wobei der Fokus auf Kostensenkungen und der Bereinigung von Ungereimtheiten in den Tarifstrukturen lag.
Die Gruppe billigte ein Paket von Sanierungsmaßnahmen, darunter einen offiziellen Antrag auf langfristige Bundeshilfen. Zudem einigte man sich auf Finanzierungsquellen, Risikomanagementpläne und Kooperationsrahmen mit den lokalen Gemeinden. Konkrete Schritte zur Begleichung der ausstehenden Lohnrückstände wurden jedoch nicht bekannt gegeben.
Fjodorow betonte, dass sowohl die Exekutive als auch die Legislative zusammenarbeiten müssten, um die beschlossenen Maßnahmen umzusetzen.
Die Sitzung endete mit einem Plan zur Stabilisierung von SchKCh RS(J), doch die Mitarbeiter warten weiterhin seit zwei Monaten auf ihre Löhne. Weitere Schritte hängen von der Bundesunterstützung und den abgestimmten Bemühungen der regionalen Behörden ab. Der Prozess der finanziellen Erholung des Unternehmens hat nun begonnen.






