Jakutien verdoppelt sein BIP in sechs Jahren durch Investitionsboom und Industriekraft
Emil LangeJakutien verdoppelt sein BIP in sechs Jahren durch Investitionsboom und Industriekraft
Republik Sacha (Jakutien) verzeichnet starken Wirtschaftaufschwung in den vergangenen sechs Jahren
In der Republik Sacha (Jakutien) hat sich die wirtschaftliche Aktivität in den letzten sechs Jahren deutlich beschleunigt. Abgeordnete haben kürzlich die Zwischenbilanz der sozioökonomischen Entwicklungsstrategie der Region für den Zeitraum von 2018 bis 2024 ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eine nahezu Verdopplung des regionalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) sowie Rekordinvestitionen.
Wirtschaftsminister Pjotr Popow präsentierte den Abgeordneten während einer Arbeitssitzung die zentralen Ergebnisse. Sein Bericht konzentrierte sich auf makroökonomische Trends, insbesondere den deutlichen Anstieg des regionalen BIP. Dieses stieg von 1,126 Billionen Rubel auf 2,5 Billionen Rubel – ein reales Wachstum von 25,3 Prozent nach Inflationsbereinigung.
Die Industrie bleibt das Rückgrat der Republikwirtschaft und trägt 65 Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung bei. Der Wachstumsschub wurde zudem durch eine Investitionswelle vorangetrieben: Fast 4 Billionen Rubel flossen in die Region – nahezu das Doppelte der Vorjahre.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie diese finanziellen Zuflüsse und die industrielle Stärke die Wirtschaft Jakutiens umgestaltet haben. Beamte analysierten die treibenden Faktoren, darunter politische Maßnahmen und externe Marktbedingungen.
Die erste Phase der Strategie hat messbare Erfolge gebracht: Die Wirtschaft Jakutiens wächst rasant, das fast verdoppelte regionale BIP und der Investitionsboom deuten auf eine grundlegend veränderte Wirtschaftsstruktur hin. Nun werden die Abgeordneten die nächsten Schritte bewerten, während die Region in die folgenden Phasen der Strategie eintritt.






