10 April 2026, 22:35

Jakutsk kämpft mit Überschwemmungen und Grundstücksstreit – Bürgermeister zeigt Lösungen auf

Ein belebter Rathausplatz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, einer Metallabsperrung, einem Schild an einem Pfahl, Straßenlaternen mit Flaggen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Jakutsk kämpft mit Überschwemmungen und Grundstücksstreit – Bürgermeister zeigt Lösungen auf

Zwei Einwohner von Jakutsk haben sich mit Sorgen über Überschwemmungen und Grundstücksstreitigkeiten an Bürgermeister Jewgeni Grigorjew gewandt. Die Probleme betreffen Schäden durch Regenwasser in einem örtlichen Kleingartenverein sowie die formelle Anerkennung einer erweiterten Datscha-Parzelle. Die Behörden skizzierten Lösungswege und gingen dabei auch auf weitergehende Infrastrukturpläne ein.

Während eines kürzlichen Treffens wies Bürger D. auf anhaltende Überschwemmungen in Parzellen des Kleingartenvereins 40 Let Pobedy hin. Das Problem entsteht durch den Abfluss von Regenwasser aus Entwässerungsrohren in der Nähe des Einkaufszentrums Tri Limona. Gleichzeitig suchte Bürger Sch. Rat zur Legalisation einer Grundstückserweiterung, die zu einer 2015 erworbenen Datscha gehört.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Um die zusätzliche Fläche offiziell anzuerkennen, muss der Bewohner zunächst die Zustimmung des Gasservice einholen. Anschließend ist ein Vermessungsprojekt zu erstellen, gefolgt von einer Aktualisierung der Eigentumsunterlagen. Die Behörden gaben zudem bekannt, dass bei Kontrollen der Behörde für Bodenbeziehungen unerlaubte Landnutzungen festgestellt wurden. Die Kommunale Aufsichtsbehörde hat daraufhin für jeden Verstoß eine Verwarnung ausgestellt.

Das Bürgermeisteramt bestätigte, dass die Sanierung der Pokrowski-Trakt-Straße – inklusive Modernisierung des Entwässerungssystems – für die Jahre 2027–2028 geplant ist. Wer den Leiter des Stadtbezirks Jakutsk persönlich sprechen möchte, kann unter der Nummer +7 (4112) 40-80-76 einen Termin vereinbaren. Anliegen lassen sich auch per E-Mail, Post oder direkt über die Beschwerdestelle für Bürger und Organisationen einreichen.

Die Stadtverwaltung hat klare Schritte zur Klärung der Grundstücksfragen aufgezeigt und die Bedenken wegen der Überschwemmungen zur Kenntnis genommen. Für unerlaubte Landnutzungen wurden bereits Verwarnungen ausgestellt, während die langfristigen Verbesserungen der Entwässerung in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Bürger können weiterhin über verschiedene Kanäle offizielle Gesprächstermine anfordern.

Lesen Sie auch:

Quelle