Jakutsk modernisiert seine meistbefahrene Kreuzung bis Oktober 2026 grundlegend
Emil LangeJakutsk modernisiert seine meistbefahrene Kreuzung bis Oktober 2026 grundlegend
Großangelegte Sanierung der vielbefahrenen Kreuzung in Jakutsk gestartet
An der stark frequentierten Kreuzung der Straßen Chabarowa, Jaroslawski, Tschernyschewski und Jefimow in Jakutsk haben die umfangreichen Umbauarbeiten begonnen. Das am 1. April 2026 gestartete Projekt ist Teil der nationalen Initiative "Infrastruktur für das Leben" und soll das Gebiet bis Oktober 2026 grundlegend modernisieren.
Arbeiter haben bereits mit dem Ausbau der Kreuzung begonnen: Eine neue, dreilagige Asphaltbetondecke mit einer Gesamtstärke von 19 Zentimetern wird verlegt. Parallel entsteht ein neues Regenwasserkanalsystem, um Überschwemmungen zu verhindern, während zusätzliche Parkflächen den Verkehr entlasten sollen.
Das veraltete Ampelsystem wird durch eine moderne Anlage ersetzt, unterstützt von aufgerüsteten Telekommunikationsnetzen und Kameras zur Verkehrsüberwachung. Auch unterirdische Versorgungsleitungen werden erneuert – darunter Strom- und Gasleitungen sowie ein ausgebautes Fernwärmenetz.
Für Fußgänger entstehen Gehwege mit einer Breite von zwei Metern, und 24 neue Straßenlaternen sorgen künftig für bessere Sichtverhältnisse bei Nacht. Radfahrer profitieren von einem dedizierten Fahrradweg am Kilometerstein 2+38, der an die bestehende Radroute entlang der Jefimow-Straße angebunden wird. Dieser Abschnitt erhält ebenfalls einen zweilagigen Asphaltbelag mit einer Stärke von 13 Zentimetern.
Die gesamten Arbeiten sollen bis Oktober 2026 abgeschlossen sein. Sämtliche Modernisierungen zielen darauf ab, die Sicherheit, Barrierefreiheit und den Verkehrsfluss zu verbessern. Nach Fertigstellung wird die Kreuzung über verstärkte Fahrbahnoberflächen, eine effizientere Entwässerung und optimierte Versorgungsnetze verfügen. Der neue Radweg, die breiteren Gehwege und das modernisierte Verkehrssystem sollen das Gebiet für alle Verkehrsteilnehmer sicherer und funktionaler machen – ganz im Sinne der übergeordneten Ziele des "Infrastruktur-für-das-Leben"-Programms.






