Kai Wegner spielt Tennis während des Berliner Stromausfalls – und erntet massive Kritik

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Zwei Männer spielen drinnen Tischtennis, mit mehreren Zuschauern, die stehen und sitzen, einigen leeren Stühlen und Werbeplakaten, mit Text in der linken unteren Ecke.Admin User

CDU-Kreisvorsitzender: "Wegner war einen Schritt weiter entfernt" - Kai Wegner spielt Tennis während des Berliner Stromausfalls – und erntet massive Kritik

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gerät in Kritik, nachdem er während eines großflächigen Stromausfalls in Berlin Tennis spielte

Am Samstag, dem 3. Januar 2026, sah sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mit Vorwürfen konfrontiert, nachdem er während eines massiven Stromblackouts in der Hauptstadt Berlin Tennis gespielt hatte. Der Ausfall, ausgelöst durch einen linksextremistischen Anschlag auf Stromleitungen, hatte etwa 45.000 Menschen im Südwesten Berlins ohne Elektrizität zurückgelassen. Wegner verteidigte sich später damit, er habe "den Kopf freibekommen" müssen, sei aber die ganze Zeit über telefonisch erreichbar gewesen.

Der Blackout war die Folge eines Angriffs auf die Strominfrastruktur in den frühen Morgenstunden. Bereits mittags befand sich Stephan Standfuß, CDU-Kreisvorsitzender von Steglitz-Zehlendorf, im Krisenstab des Rathauses Zehlendorf. Er erkannte schnell das Ausmaß der Lage und begann mit der Koordination der Gegenmaßnahmen.

Wegner hingegen verbrachte zwischen 13:00 und 14:00 Uhr eine Stunde auf dem Tennisplatz einer Anlage nahe der Stadtgrenze von Berlin. Er räumte ein, zunächst nicht über die Schwere des Stromausfalls informiert gewesen zu sein, da sein Stab ihn nicht rechtzeitig unterrichtet habe. Später betonte er, stets erreichbar gewesen zu sein und von seinem Homeoffice aus gearbeitet zu haben. Standfuß kritisierte die mangelnde Informationsweitergabe durch Wegners Team. Gleichzeitig relativierte er: "Ich würde dem Bürgermeister nicht vorwerfen, eine Pause einzulegen – vorausgesetzt, er kümmert sich danach angemessen um die Folgen." Am folgenden Tag besuchte Wegner eine Notunterkunft und unterstützte die Koordination der Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen.

Der Vorfall warf Fragen zur internen Kommunikation in Wegners Verwaltung während Krisensituationen in Berlin auf. Zwar unternahm der Bürgermeister im Nachhinein Schritte zur Schadensbegrenzung, doch die verzögerte Reaktion zog Aufmerksamkeit auf sich. Standfuß’ Aussagen unterstrichen sowohl die Notwendigkeit einer besseren Krisenbewältigung als auch die Bedeutung zeitnaher Informationen in solchen Lagen.

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