04 April 2026, 00:55

Kasachstan diskutiert Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Ordnung auf internationalem Seminar

Polizisten in Uniform und mit Masken stehen vor einem Gebäude mit einem Podium, Mikrofon und Texttafel im Vordergrund, mit Bäumen, Pflanzen und einem Löschfahrzeug im Hintergrund.

Kasachstan diskutiert Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Ordnung auf internationalem Seminar

Internationales Seminar zu Recht und Ordnung in Kasachstan

Ende März 2026 fand in Kasachstan ein internationales Seminar zu Recht und Ordnung statt. Die Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten aus Kasachstan, Russland und Usbekistan zusammen, um über Rechtsreformen und öffentliche Sicherheit zu diskutieren. Die Organisatoren betonten die Notwendigkeit robusterer Rechtsrahmen, um die gesellschaftliche Stabilität und das Vertrauen in die Justizsysteme zu stärken.

Das unter dem Titel "Umsetzung des Konzepts zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit und öffentlicher Ordnung in der Gesellschaft (2025–2030): Prioritäten, Innovationen und Lösungen" stehende Seminar wurde am 31. März 2026 abgehalten. Ausrichter war die Akademie für Strafverfolgung beim Generalstaatsanwaltschaft von Kasachstan. Nurgalym Abdirov, Rektor der Akademie, hob das Prinzip von "Recht und Ordnung" als grundlegend für einen Rechtsstaat und eine sichere Gesellschaft hervor.

Die Teilnehmer beschäftigten sich mit zentralen Themen wie Rechtsgleichheit, Rechenschaftspflicht und der digitalen Transformation im Bereich der Strafverfolgung. Diskutiert wurden zudem die Analyse von Kriminalitätstrends, Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz sowie die Prävention von Straftaten. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter von Strafverfolgungsakademien, Universitäten und Behörden aus den drei teilnehmenden Ländern.

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Das Konzept von "Recht und Ordnung" wurde als Grundlage für die öffentliche Sicherheit definiert – mit fairen Rechtsverfahren, wirksamer Durchsetzung und öffentlichem Vertrauen als zentrale Säulen. Trotz des thematischen Schwerpunkts des Seminars waren bis März 2026 in keinem der beteiligten Länder konkrete Projekte im Rahmen der Initiative gestartet worden. Die Veranstaltung endete mit einem Appell für eine engere Zusammenarbeit bei der Stärkung der Rechtssysteme und der Gewährleistung gesellschaftlicher Stabilität.

Abschließend riefen die Organisatoren zu gemeinsamen Anstrengungen auf, um Recht und Ordnung in der Region zu festigen. Sie betonten die Bedeutung fortgesetzter Kooperation, um die Rechtssicherheit, öffentliche Sicherheit und das Vertrauen in die Justiz zu verbessern. Zwar wurden keine unmittelbaren Aktionspläne verkündet, doch die Diskussionen legten den Grundstein für künftige Vorhaben.

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