Kasachstan und China unterzeichnen 125-Millionen-Dollar-Exportdeals für Agrarprodukte
Mila VoigtKasachstan und China unterzeichnen 125-Millionen-Dollar-Exportdeals für Agrarprodukte
Kasachstan hat mit chinesischen Partnern Exportverträge im Wert von rund 125 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Vereinbarungen wurden am 1. April während eines hochrangigen Forums in der Provinz Shandong unterzeichnet. Handels- und Integrationsminister Arman Schakkalijew führte die offizielle Delegation Kasachstans zu der Veranstaltung nach China an.
Die Verträge wurden im Rahmen des Forums "Export nach China – Auswahl der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit" finalisiert. Kasachische Unternehmen verpflichteten sich zur Lieferung einer Reihe von Gütern, darunter Futtermehl, Ölsaaten und andere Agrarprodukte. Diese Abkommen festigen Kasachstans Rolle als wichtiger Lieferant von Energie, Rohstoffen und Lebensmitteln für China weiter.
Der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Zahlen stiegen von 41 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 48,7 Milliarden US-Dollar bis 2025. Allein die Provinz Shandong verzeichnet mittlerweile ein Handelsvolumen von 2,2 Milliarden US-Dollar mit Kasachstan und ist damit ein zentraler regionaler Partner.
Während des Besuchs betonten beide Seiten die Notwendigkeit einer vertieften interregionalen Zusammenarbeit. Minister Schakkalijew bezeichnete China als strategischen Partner und unterstrich die Bereitschaft Kasachstans, fortschrittliche und umweltfreundliche Produktionstechnologien zu übernehmen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zudem der Ausbau gemeinsamer Projekte in der verarbeitenden Industrie und im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.
Die neuen Vereinbarungen bauen auf der wachsenden Handelsbeziehung zwischen Kasachstan und China auf. Mit frischen Verträgen über 125 Millionen US-Dollar rückt nun die Umsetzung von Produktionsmodernisierungen und die Bedienung der Nachfrage in den Fokus. Die Partnerschaft erweitert sich zunehmend über den Rohstoffsektor hinaus in Richtung wertschöpfungsintensiver Bereiche.






