Kassiererin aus Primorje wegen 120.000 Rubel Veruntreuung verurteilt – doch sie kommt frei
Lina SeidelKassiererin aus Primorje wegen 120.000 Rubel Veruntreuung verurteilt – doch sie kommt frei
Ein Gericht in der Region Primorje hat eine Frau aus Bolschoi Kamen wegen Veruntreuung von über 120.000 Rubel an ihrem Arbeitsplatz verurteilt. Die ehemalige Kassiererin, die ohne offiziellen Arbeitsvertrag tätig war, erhielt eine Bewährungsstrafe, nachdem sie ihre Schuld teilweise eingeräumt hatte.
Die Diebstähle ereigneten sich zwischen Oktober 2024 und März 2025. In diesem Zeitraum entwendete die Frau sowohl Bargeld als auch Waren aus dem Geschäft, in dem sie arbeitete. Die Ermittler bezifferten den Gesamtverlust auf 120.283,96 Rubel, wobei die Angeklagte die genaue Summe bestritt.
Das Gericht verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten, die zur Bewährung von einem Jahr und sechs Monaten ausgesetzt wurde. Eine zivilrechtliche Klage zur Rückforderung der gestohlenen Gelder wurde nicht eingereicht.
Obwohl die nationalen Kriminalstatistiken einen leichten jährlichen Rückgang von Ladendiebstählen in Russland zeigen – etwa um 5 bis 10 Prozent –, bleiben die regionalen Zahlen für die Region Primorje unveröffentlicht. Die Behörden haben keine detaillierten Vergleiche zwischen der Region und anderen Landesteilen vorgelegt.
Der Fall endet mit einer zur Bewährung ausgesetzten Haftstrafe und ohne finanzielle Wiedergutmachung. Die Frau wird ihre Bewährungszeit unter Aufsicht verbüßen. Die Behörden haben nicht mitgeteilt, ob weitere Schritte in Bezug auf ihren informellen Beschäftigungsstatus eingeleitet werden.






