Keanu Reeves wird Opfer einer gefälschten LGBT-Aussage im Netz
Falsche Behauptung über Keanu Reeves verbreitet sich online
Die unbelegte Aussage, der Schauspieler Keanu Reeves habe erklärt, "Kinder sollten nicht mit LGBT-Inhalten konfrontiert werden", macht derzeit im Netz die Runde. Das erfundene Zitat wurde vom italienischen Politiker Simone Pillon geteilt, zusammen mit einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) von einem Account, der sich als Reeves ausgab.
Die haltlose These gewann an Fahrt, nachdem Pillon sie weiterverbreitet hatte – obwohl es keinerlei Belege für die Behauptung gibt. Reeves hat in den vergangenen zwei Jahren keine öffentlichen Aussagen zu LGBT-Themen, Bildung oder verwandten Themenbereichen getroffen. Aktuelle Suchanfragen zu seiner Person beziehen sich ausschließlich auf seine Filme, seine Musik und sein Privatleben – Hinweise auf derartige Äußerungen fehlen vollständig.
Reeves ist dafür bekannt, soziale Medien zu meiden und ein zurückhaltendes öffentliches Profil zu pflegen. Es ist nicht das erste Mal, dass er Ziel von Online-Desinformation wird. Ähnliche falsche Zitate wurden in der Vergangenheit auch anderen Persönlichkeiten der Popkultur ohne jeden Beweis zugeschrieben.
Seit März 2024 gibt es keine bestätigten Interviews, Auftritte oder offiziellen Stellungnahmen von Reeves, in denen er sich zu LGBT-Inhalten oder deren Einfluss auf Kinder äußert. Das gefälschte Zitat bleibt somit völlig unbelegt.
Trotz klarer Gegenbeweise hält sich die Falschmeldung hartnäckig. Faktenchecker bestätigen, dass Reeves eine solche Aussage nie getroffen hat. Der Vorfall unterstreicht das anhaltende Problem der Fehlinformationen, von denen Prominente immer wieder betroffen sind.






