Kevin Lees UFC-Comeback endet mit schneller Niederlage nach politischer Pause
Lina SeidelKevin Lees UFC-Comeback endet mit schneller Niederlage nach politischer Pause
Der MMA-Kämpfer Kevin Lee ist nach drei Jahren Abwesenheit in die UFC zurückgekehrt. Sein jüngster Kampf endete mit einer Niederlage in der ersten Runde gegen Rinat Fakhretdinov. Lee hatte seine Karriereprobleme zuvor mit seinem politischen Engagement in Verbindung gebracht.
Lee verließ die UFC erstmals 2021 nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Charles Oliveira und Daniel Rodriguez. Vor seinem Abschied hatte er sich offen für Bernie Sanders ausgesprochen und sogar 2019 eine Rede zu dessen Unterstützung gehalten. Wie Lee angibt, teilten ihm UFC-Verantwortliche später mit, er sei nach diesem Auftritt für die Organisation "erledigt" gewesen.
Im Gegensatz dazu behauptet Lee, man habe ihm einmal mitgeteilt, Donald Trump wolle ihn nach einem Kampf im Jahr 2019 treffen. Dennoch ist er überzeugt, dass seine politische Haltung eine Rolle bei seinem Niedergang in der UFC gespielt hat.
Sein jüngstes Comeback führte ihn bei UFC Austin gegen Fakhretdinov in den Octagon. Der Kampf dauerte kaum mehr als zwei Minuten, bevor Lee in der ersten Runde durch Submission unterlag.
Lees Rückkehr in die UFC endete damit schnell mit einer weiteren Niederlage. Er bleibt jedoch davon überzeugt, dass seine politischen Ansichten seinen Karriereweg beeinflusst haben. Seine Zukunft in der Organisation bleibt vorerst ungewiss.






