Klaus Lederer diskutiert queere Politik zwischen Fortschritt und Rückschlag
Emil LangeKlaus Lederer diskutiert queere Politik zwischen Fortschritt und Rückschlag
In Berlin findet im Rahmen der taz-Talk-Reihe eine neue Diskussion über queere Politik statt. Zu Gast ist Klaus Lederer, queerpolitischer Sprecher der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus. Sein jüngst erschienener Essay Queere Politik mitten im Geschehen beleuchtet sowohl die Errungenschaften als auch die aktuellen Bedrohungen für die LGBTI*-Community.
Moderiert wird der taz Talk von Jan Feddersen, taz-Redakteur für Sonderprojekte und Kurator der Diskussionsreihe des Blattes. Lederers Essay bildet den Ausgangspunkt der Veranstaltung, in der es um die Fortschritte queerer Politik in den letzten Jahren geht – aber auch um die wachsenden Herausforderungen in einer Zeit verschärfter kultureller Konflikte.
Fragen und Kommentare aus dem Publikum spielen eine zentrale Rolle. Auch Zuschauer:innen des Livestreams sind eingeladen, eigene Gedanken und Anfragen einzubringen. Die Veranstalter haben direkte Reaktionen auf das Publikum während der Diskussion zugesagt.
Queerness bleibt ein zentrales Thema in den anhaltenden Kulturdebatten Deutschlands. Zwar hat die LGBTI*-Community wichtige Rechte erstritten, doch aktuelle politische Verschiebungen wecken Sorgen vor Rückschritten. Lederers Analysen und die Reaktionen des Publikums werden ergründen, wie vergangene Fortschritte gesichert und gleichzeitig weitere Veränderungen vorangetrieben werden können.
Der taz Talk bietet eine Plattform für einen offenen Austausch über die Zukunft queerer Politik. Lederers Essay und die Interaktion mit dem Live-Publikum werden die Diskussion über Risiken und Chancen prägen. Ziel der Veranstaltung ist es, Wege aufzuzeigen, wie die LGBTI*-Bewegung in einer zunehmend polarisierten Landschaft navigieren kann.






