11 April 2026, 02:33

Konservative Kommentatorin Amanda Carpenter bricht mit Trump und verklagt US-Behörde

Plakat mit der Aufschrift 'Das bipartisanere Safer Communities Act' in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, mit einer Grafik einer Person in einem blauen Hemd mit ausgestreckten Armen und entschlossener Miene.

Konservative Kommentatorin Amanda Carpenter bricht mit Trump und verklagt US-Behörde

Die konservative Kommentatorin Amanda Carpenter sorgt diese Woche mit ihrer scharfen Kritik an der State-of-the-Union-Rede des früheren Präsidenten Trump für Schlagzeilen. Als Gast in der Talkshow The View enthüllte sie zudem ihre Beteiligung an einer Klage gegen das Ministerium für Innere Sicherheit (Department of Homeland Security, DHS) wegen dessen Umgang mit Aktivisten in Maine, die die Aktivitäten der Einwanderungsbehörde ICE beobachten.

Ihre Äußerungen fielen in einen Moment, in dem sie sich deutlich von Trumps Ausprägung des Konservatismus distanzierte. Sie prangerte seine spalterischen Methoden während der Rede an, insbesondere seine Angriffe auf die Abgeordnete Ilhan Omar. Als Trump während seiner Ansprache Omar gezielt herausgriff, reagierte diese mit dem Zuruf "Sie haben Amerikaner getötet!" Carpenter verurteilte diese Szene später als inszenierten Parteikonflikt und warf dem Präsidenten vor, aus der Veranstaltung ein "Schauspiel mit Bühnenschurken" gemacht zu haben, statt Einheit zu stiften.

In The View betonte Carpenter, zwar nach wie vor konservativ eingestellt zu sein, Trumps Vorgehen aber nicht zu unterstützen. Zwar hatte sie zunächst die Boykottaufrufe der Demokraten gegen die Rede abgelehnt, änderte ihre Haltung jedoch nach Zeuge von Trumps Angriff auf Omar. Co-Moderatorin Joy Behar pflichtete ihr bei und gestand, sich bei Trumps hetzerischer Rhetorik gegen Migranten körperlich unwohl gefühlt zu haben.

Kritik übte Carpenter auch an den Demokraten, die sich ihrer Meinung nach zu wenig gegen Trumps ICE-Politik zur Wehr setzen. Über ihre Medienauftritte hinaus engagiert sie sich nun gemeinsam mit der Initiative Protect Democracy in einer Klage gegen das DHS. Die Klage wirft der Behörde vor, gezielt gegen Bürger in Maine vorzugehen, die legal ICE-Aktivitäten dokumentierten – ein Übergriff, der ihre Rechte verletze.

Der Rechtsstreit gegen das DHS ist Carpeters jüngster Schritt gegen das, was sie als staatliche Willkür unter Trumps Einfluss wahrnimmt. Ihre öffentliche Kritik an beiden Parteien spiegelt eine wachsende Frustration über politischen Lagerdenken wider. Gleichzeitig nutzt sie ihre vorübergehende Rolle in The View als Plattform, um konservative Dogmen von innen heraus infrage zu stellen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Lesen Sie auch:

Quelle