Krasnodar verzeichnet 0,7 % Preisanstieg – doch nicht alle Waren werden teurer
Mila VoigtKrasnodar verzeichnet 0,7 % Preisanstieg – doch nicht alle Waren werden teurer
Im Februar 2026 stiegen die Preise in der russischen Region Krasnodar um 0,7 %, wobei Lebensmittel und Dienstleistungen die Teuerung anführten. Einige Waren wurden jedoch spürbar günstiger, da sich die Nachfrage verschob und sich die Bedingungen auf den globalen Märkten änderten. Die jährliche Inflationsrate der Region liegt nun bei 5,8 %.
Besonders stark zogen Lebensmittel und Dienstleistungen an – allein im Februar verteuerten sie sich um 1,1 %. Eier und unter Glas gezogene Gemüse verzeichneten dabei die deutlichsten Preissprünge. Höhere Produktionskosten, etwa für Energie, Logistik und den Unterhalt von Gewächshäusern, trieben diese Entwicklungen voran.
Dagegen sanken die Preise für Nicht-Lebensmittel leicht um 0,1 %. Elektronik und Haushaltsgeräte wurden deutlich günstiger, mit Preisrückgängen zwischen 9 und 14 %. Eine nachlassende Verbrauchernachfrage und ein stärkerer Rubel begünstigten diesen Trend. Auch Kaffee verbilligte sich, da mit einer reichlichen globalen Ernte gerechnet wird.
Die Russische Zentralbank prognostiziert eine weitere Abschwächung der Inflation und erwartet bis Ende 2026 eine Rate von 4,5 bis 5,5 %. Langfristig bleibt das Ziel, die Teuerung auf etwa 4 % zu drücken.
Die Februar-Daten zeigen in Krasnodar ein uneinheitliches Preisbild: Während Lebensmittel und Dienstleistungen die Inflation antreiben, wurden Elektronik und Kaffee günstiger. Die Prognose der Russischen Zentralbank deutet auf eine schrittweise Verlangsamung des Preisanstiegs in den kommenden Monaten hin.






