25 April 2026, 16:37

Kretschmer warnt vor AfD-Erfolg: "Rückwärtsgewandt und regierungsunfähig"

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf seinen Seiten, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland, mit sichtbaren Wasserzeichen unten.

Kretschmer warnt vor AfD-Erfolg: "Rückwärtsgewandt und regierungsunfähig"

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat vor dem Aufstieg der rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt gewarnt. Da die Partei in Umfragen führt, übt er scharfe Kritik an ihrer Politik und stellt ihre Regierungsfähigkeit infrage. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die CDU sich darauf vorbereitet, dem wachsenden Einfluss der AfD in der Region entgegenzutreten.

Kretschmer bezeichnete das Wahlprogramm der AfD für Sachsen-Anhalt als zutiefst rückwärtsgewandt, insbesondere in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Europapolitik. Besonders problematisch nannte er den Vorschlag der Partei, die Schulpflicht abzuschaffen. Darüber hinaus verurteilte er die wiederholten Angriffe der AfD auf Kirchen und deren Finanzierung als inakzeptabel.

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Der CDU-Politiker wies auch den Vorschlag zurück, Massenproteste oder das Bekenntnis, niemals mit der AfD zusammenzuarbeiten, könnten die Anziehungskraft der Partei schwächen. Stattdessen argumentierte er, die beste Abwehr gegen die AfD liege darin, die Handlungsfähigkeit demokratischer Institutionen unter Beweis zu stellen. Kretschmer machte deutlich, dass Regierungsverantwortung für die AfD deren Popularität nicht verringern würde.

Gemeinsam mit Sven Schulze, dem Landesvorsitzenden der CDU in Sachsen-Anhalt, wirbt Kretschmer aktiv dafür, eine von der AfD geführte Regierung zu verhindern. Gleichzeitig lobte er Manuela Schwesig, die SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, als Beispiel für erfolgreiche Führung – im Gegensatz zum Ansatz der AfD.

Kretschmers Aussagen unterstreichen die Strategie der CDU, dem Aufstieg der AfD mit inhaltlicher Politik und guter Regierungsarbeit zu begegnen, statt auf symbolische Gesten zu setzen. Angesichts der bevorstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt, bei der die AfD in Umfragen stark dasteht, hat die Debatte über ihre mögliche Regierungsbeteiligung an Fahrt aufgenommen. Das Ergebnis wird zeigen, ob es demokratischen Institutionen gelingt, den wachsenden Einfluss der AfD einzudämmen.

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