08 May 2026, 10:01

Kreuzberger Parks nach Maifeiern: Müll, Urin und Glasscherben – wer räumt auf?

Eine belebte Stadtstraße während einer Silvesterfeier in Berlin mit Menschenmassen, Fahrzeugen, Gebäuden und festlichen Feuerwerken, die den Nachthimmel erhellen.

Kreuzberger Parks nach Maifeiern: Müll, Urin und Glasscherben – wer räumt auf?

Berliner Maifeiern hinterlassen Kreuzberger Parks in Trümmern – Grünen-Politiker fordert Reformen

Nach den diesjährigen Maifeiern in Berlin lagen die Parks in Kreuzberg voller Müll, Glasscherben und Abfall, wie der Grünen-Abgeordnete Vasili Franco berichtet. Als parlamentarischer Beobachter nahm er die Verwüstungen selbst in Augenschein und fordert nun grundlegende Änderungen, um Grünflächen bei künftigen Veranstaltungen besser zu schützen.

Franco schilderte die Folgen der Feiern in drastischen Worten: Die Parks seien von „Urinstromen, Müllbergen und einem Meer aus Glasscherben“ übersät gewesen, so der Politiker. Trotz des Chaos lobte er jedoch, dass Berlin und die Polizei die Menschenmengen gut im Griff gehabt hätten – zwischen Feierlaune, Protesten und Deeskalation sei eine Balance gelungen.

Kritik übte er hingegen an den Prioritäten der Stadt: Während für Polizeieinsätze ausreichend Mittel flössen, werde die Pflege der Parks sträflich vernachlässigt. Als Lösungsansätze schlug Franco vor, in stark frequentierten Bereichen mehr öffentliche Toiletten und Mülleimer aufzustellen. Zudem plädierte er für ein umfassendes Konzept zum Schutz der Grünanlagen bei Großveranstaltungen.

Für die Zukunft unterstützt Franco den Vorstoß seiner Partei, Kreuzberg am 1. Mai für den Autoverkehr zu sperren. Das Vorhaben soll die Sicherheit erhöhen und die Schäden mindern, wenn sich wie jedes Jahr Tausende zu den Feiern versammeln.

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Francos Beobachtungen zeigen, wie stark Berlins Parks unter Massenveranstaltungen leiden. Seine Vorschläge – mehr Infrastruktur, bessere Instandhaltung und autofreie Zonen – könnten die Weichen stellen, wie sich die Stadt auf den nächsten 1. Mai vorbereitet. Nun müssen die Verantwortlichen entscheiden, ob sie die Maßnahmen bis zu den Feiern 2025 umsetzen.

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