Krypto-Crash setzt US-Händler unter Druck – doch die meisten halten an Bitcoin fest
Hannah RichterKrypto-Crash setzt US-Händler unter Druck – doch die meisten halten an Bitcoin fest
Eine neue Umfrage zeigt die finanzielle Belastung von US-Krypto-Händlern nach dem Markteinbruch. Seit Oktober 2025 haben viele ihre Ausgaben angepasst und wichtige Anschaffungen verschoben. Dennoch plant trotz der Verluste eine deutliche Mehrheit, ihre Krypto-Investitionen zu halten oder sogar auszubauen.
Bitcoin notiert weiterhin etwa 40 Prozent unter seinem Höchststand von Ende 2025. Dieser Rückgang zwingt Händler, ihre Finanzen neu zu überdenken. Über ein Drittel – 36 Prozent – hat die täglichen Ausgaben gekürzt, während weitere 37 Prozent geplante Käufe verschoben oder storniert haben.
Für manche sind die Folgen noch gravierender. Jeder Fünfte hat wichtige finanzielle Entscheidungen aufgeschoben, etwa den Immobilienkauf oder die Bildungssparpläne. Weitere 10 Prozent haben persönliche Opfer gebracht, um ihre Krypto-Bestände zu halten. Insgesamt berichten 38 Prozent der Befragten von finanziellen Einschränkungen seit dem Marktrückgang.
Auch die Diskretion im Umgang mit Krypto fällt auf: Nur 5 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass jemand anderes das volle Ausmaß ihrer Bestände kennt. Diese Geheimhaltung verschärft die finanziellen Herausforderungen, vor denen viele nun stehen.
Trotz des Abschwungs wollen 79 Prozent der Händler ihre Krypto-Positionen in den nächsten sechs Monaten halten oder ausbauen. Die Umfrage verdeutlicht sowohl den finanziellen Druck als auch das anhaltende Vertrauen in digitale Vermögenswerte. Die meisten bleiben engagiert – selbst wenn die Marktbedingungen ihre Budgets auf die Probe stellen.






