Kuba sucht Ölhilfe: Wie China und die USA auf die Versorgungskrise reagieren
Emil LangeKuba sucht Ölhilfe: Wie China und die USA auf die Versorgungskrise reagieren
Zweifel sind aufgekommen, ob Kuba sich an China gewandt hat, um Unterstützung bei seiner Ölversorgung zu erhalten. Die Frage gewann an Bedeutung, nachdem am Wochenende ein russischer Tanker in der Nähe kubanischer Gewässer gesichtet worden war. Seither haben sich der damalige US-Präsident Donald Trump und chinesische Vertreter zu dem Thema geäußert.
Am Sonntagabend gab es Berichte über einen russischen Öltanker, der vor der Küste Kubas positioniert war. Auf Nachfrage zu der Situation erklärte Trump, er habe "kein Problem" mit ausländischen Öllieferungen an die Insel. Er betonte: "Wenn ein Land Kuba gerade Öl liefern möchte, habe ich kein Problem damit – egal, ob es Russland ist oder nicht."
Unterdessen nahm China zu der grundsätzlichen Frage der Energieversorgung Kubas Stellung. Die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, bestätigte, dass Peking Havanna weiterhin unterstützen werde. Sie erläuterte, China werde "auf seine eigene Weise und nach besten Kräften" helfen. Die Äußerungen fielen zusammen mit einem Appell an die USA, ihre langjährige Blockade und die Sanktionen gegen Kuba aufzuheben.
Zudem forderte China Washington auf, die als "Zwangsmaßnahmen und Drucktaktiken" bezeichneten Schritte gegen die kubanische Regierung zu beenden. In öffentlich zugänglichen Unterlagen fanden sich keine aktuellen Informationen über Kubas Ölversorgung im vergangenen Jahr.
Die Stellungnahmen von Trump und chinesischen Vertretern verdeutlichen die unterschiedlichen Herangehensweisen an Kubas Energieprobleme. Während die USA ausländische Öllieferungen nicht ablehnen, hat China seine Bereitschaft zur Unterstützung des Landes bekräftigt. Die Lage bleibt weiter im Blick, während Kuba seine Versorgungsengpässe zu bewältigen versucht.






