Laura Stanton übernimmt kommissarisch die Führung des US-Beschaffungsdienstes FAS
Hannah RichterLaura Stanton übernimmt kommissarisch die Führung des US-Beschaffungsdienstes FAS
Die Bundesbehörde für Verwaltung (General Services Administration, GSA) hat Laura Stanton zur kommissarischen Leiterin des Federal Acquisition Service (FAS) ernannt. Sie übernimmt das Amt mit sofortiger Wirkung, nachdem sie fast drei Jahrzehnte für die Behörde gearbeitet hat. Ihre Berufung folgt auf den Abgang von Josh Gruenbaum, der den FAS seit Anfang 2025 geleitet hatte.
Laura Stanton trat 1997 als Trainee im nationalen Managementprogramm der GSA ein. Im Laufe der Jahre stieg sie in der Hierarchie auf, bevor sie im April zur stellvertretenden FAS-Kommissarin ernannt wurde. Ihre Beförderung zur kommissarischen Leiterin wurde heute bekannt gegeben; die Position bleibt vorerst vorübergehend, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist.
Unter der Führung von Josh Gruenbaum startete der FAS die OneGov-Strategie, die darauf abzielte, öffentliche Auftragsvergaben zu vereinfachen. Die Initiative sowie damit verbundene Konsolidierungsmaßnahmen sparten den Behörden Berichten zufolge über 1,1 Milliarden Dollar ein. Gruenbaum setzte sich während seiner Amtszeit zudem für strengere Kontrollen von Bundesauftragnehmern ein.
In jüngster Zeit hatte Gruenbaum seinen Fokus jedoch von den Prioritäten der GSA wegverlagert. Insider zufolge wird er voraussichtlich eine Position im Weißen Haus übernehmen, die sich auf Außenpolitik konzentriert. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer 19-monatigen Amtszeit als FAS-Kommissar.
Stanton übernimmt das Amt nun mit fast 29 Jahren Erfahrung bei der GSA. Unter ihrer Führung wird die Behörde die Konsolidierungsbemühungen fortsetzen, während gleichzeitig nach einer langfristigen Lösung für die Position des Kommissars gesucht wird. Gruenbaums Abgang leitet eine neue Phase für den FAS ein, der auf den bisherigen finanziellen und operativen Reformen aufbauen will.






