05 May 2026, 06:42

Legendäre Weste aus Kys-Schibek nach 50 Jahren wiederentdeckt

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen in 19. Jahrhundert mongolischen Kostümen, die Gegenstände halten, mit Text "Mongolische Kultur im 19. Jahrhundert" unten.

Legendäre Weste aus Kys-Schibek nach 50 Jahren wiederentdeckt

Ein historisch besticktes Westchen aus dem legendären kasachischen Film Kys-Schibek aus dem Jahr 1970 ist nach Jahrzehnten wieder aufgetaucht und hat landesweit für Gesprächsstoff gesorgt. Das Kleidungsstück, das einst von der Schauspielerin Merujert Utekeschewa in ihrer Hauptrolle getragen wurde, befindet sich nun im Besitz der Produzentin und Schauspielerin Baijan Alagusowa. Die Entdeckung hat das Interesse an einem der bedeutendsten Werke der kasachischen Filmgeschichte neu entfacht.

Erstmals auf sich aufmerksam wurde die Weste, als Alagusowa ein Video von sich veröffentlichte, in dem sie das Stück trägt. Utekeschewa, die im Film die Rolle der Schibek verkörperte, sah die Aufnahmen und bestätigte die Echtheit des Objekts. Sie betonte, dass die Weste über die Jahre hinweg erstaunlich gut erhalten geblieben sei.

Der Film Kys-Schibek gilt bis heute als Meilenstein des kasachischen Kinos und erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen Schibek und Tölegen vor dem Hintergrund von Stammeskonflikten. Sein visueller Stil, zu dem auch die von der Künstlerin Gulfairus Ismailowa entworfenen Kostüme zählen, wird mittlerweile als unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes des Landes angesehen.

Alagusowa kündigte an, die Weste langfristig einem Museum zu übergeben – entweder ihrer eigenen Sammlung oder dem Nationalmuseum. Das Kultur- und Informationsministerium hat unterdessen die online geführten Debatten zur Kenntnis genommen, die durch den Beitrag ausgelöst wurden. Viele Nutzer äußerten sich kontrovers zur Frage des Besitzes, wodurch das Kleidungsstück zum viel diskutierten Thema avancierte.

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Die bestickte Weste aus Kys-Schibek soll so für kommende Generationen bewahrt werden und ihren Platz in der kasachischen Filmgeschichte behalten. Alagusowas Entscheidung, das Stück in einem Museum zu sichern, unterstreicht dessen kulturelle Bedeutung. Das Wiederauftauchen des Kleidungsstücks hat zudem das bleibende Vermächtnis des Films und seiner Schöpfer ins Rampenlicht gerückt.

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