London City Lionesses melden 10,6-Millionen-Pfund-Verlust trotz Rekordumsatz
Lina SeidelLondon City Lionesses melden 10,6-Millionen-Pfund-Verlust trotz Rekordumsatz
London City Lionesses verzeichnen Verlust von 10,6 Millionen Pfund in der Saison 2024/25
Die London City Lionesses, das einzige unabhängige Team in der Frauen-Superliga (WSL), haben für die Spielzeit 2024/25 einen Verlust von 10,6 Millionen Pfund gemeldet. Der Verein bleibt weiterhin auf umfangreiche Investitionen der Eigentümerin Michele Kang angewiesen, um seine sportlichen Ambitionen zu finanzieren.
Trotz eines Umsatzanstiegs von 700.000 auf 900.000 Pfund im gleichen Zeitraum entsteht das finanzielle Defizit. Kangs Unterstützung – darunter eine Kapitalspritze von 12,5 Millionen Pfund über ihre YMK Holdings – ermöglicht es dem Club, Topspielerinnen zu verpflichten und den Bau eines frauenfokussierten Trainingszentrums in Kent voranzutreiben.
Die Wirtschaftsprüfer von EY wiesen in ihrem Bericht auf "erhebliche Unsicherheiten" hin, die sich aus der starken Abhängigkeit von der Gönnerin ergeben. Kang selbst betrachtet ihre Investitionen jedoch als langfristige strategische Weichenstellungen und nicht als reine Kostenfaktoren.
Sowohl die Kynisca Group als auch die London City Lionesses bestätigten Kangs anhaltendes finanzielles Engagement. Dennoch wird für die aktuelle Saison ein weiterer hoher Verlust erwartet, bedingt durch die fortgesetzten Ausgaben für Starspielerinnen. Der Verein betont jedoch, dass die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells weiterhin Priorität habe.
Finanzielle Herausforderungen auf dem Weg zum Wachstum in der WSL Obwohl die Einnahmen steigen, wirft die Abhängigkeit von Kangs Unterstützung Fragen nach der langfristigen Stabilität des Clubs auf. Vorerst sichert ihr anhaltendes Engagement jedoch, dass die geplanten Vorhaben wie vorgesehen umgesetzt werden können.






