Los Angeles streicht Futter für Tierheimtiere – Bürgerprotest wächst
Bürgermeisterin von Los Angeles plant drastische Kürzungen im Tierschutz – Tierheim-Fütterung soll gestrichen werden
Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, hat weitreichende Kürzungen im städtischen Animal Services Department (Tierschutzbehörde) vorgeschlagen. Der Plan sieht vor, das gesamte Budget für Tiernahrung zu streichen und die Mittel für Medikamente zu reduzieren. Die Anwohnerin Melissa Klaskin ruft nun die Öffentlichkeit auf, sich gegen diese Maßnahmen auszusprechen.
Laut dem vorgeschlagenen Haushalt entfiele die städtische Finanzierung für Futter in Tierheimen vollständig. Bürgermeisterin Bass schlägt stattdessen vor, sich auf private Spenden zu verlassen. Sollten diese ausbleiben, droht den Tieren der Entzug von Mahlzeiten.
Ein weiterer Kürzungsvorschlag betrifft das Programm Dogs Playing for Life, das Hunden in Tierheimen ermöglicht, ihre Zwinger für Bewegung und Sozialisierung zu verlassen. Der Plan der Bürgermeisterin sieht vor, die Mittel für diese Initiative um 1,6 Millionen Dollar zu kürzen.
Als Reaktion darauf hat Klaskin die Bürger aufgefordert, sich an ihre lokalen Stadtratsmitglieder zu wenden. Sie fordert die Öffentlichkeit auf, zu verlangen, dass Nahrung und Medikamente im Budget der Behörde verbleiben. Zudem betonte sie, wie wichtig es sei, das Programm Dogs Playing for Life vor der Streichung zu bewahren.
Der vorgeschlagene Haushalt verlagert die Kosten für die Fütterung der Tierheimtiere auf private Spender. Ohne gesicherte Finanzierung bleibt das Wohl der Tiere ungewiss. Klaskins Kampagne appelliert an die Einwohner Los Angeles’, sich für die Wiederherstellung dieser essenziellen Leistungen einzusetzen.






