Louisiana plant Geheimhaltung bei Zahlungen an Studierendensportler
Ein neuer Gesetzentwurf in Louisiana könnte verschleiern, wie viel öffentliche Gelder Universitäten an Studierendensportler zahlen. Mit dem House Bill 608, eingereicht vom Abgeordneten Tehmi Chassion, soll eine Ausnahme in den Informationsfreiheitsgesetzen geschaffen werden. Der Entwurf passierte ohne Widerspruch den Bildungsausschuss des Repräsentantenhauses.
Ziel des Gesetzes sind Zahlungen an Studierendensportler im Rahmen der jüngsten "Einnahmenbeteiligung"-Regeln der NCAA. Diese Regeln folgten einer Klageeinigung, die es Universitäten erlaubt, Spieler direkt zu entlohnen.
Bisher gibt es in Louisiana keine Aufzeichnungen über solche Zahlungen vor der Änderung der NCAA-Richtlinien. Wird das Gesetz verabschiedet, bleiben künftige Zahlungsbeträge vertraulich.
Während der Ausschusssitzung meldete kein Mitglied Bedenken an. Der Entwurf geht nun in die nächste Beratungsrunde.
Das Gesetz würde den öffentlichen Zugang zu Details über die Sportlerzahlungen blockieren. Befürworter argumentieren, es schütze die finanzielle Privatsphäre, während Kritiker die mangelnde Transparenz hinterfragen könnten. Die weiteren Schritte des Entwurfs werden zeigen, ob die Ausnahme tatsächlich Gesetz wird.






