Mahi-Fluss kehrt nach Jahrzehnten zurück – wie Narmada-Wasser die Region rettet
Mila VoigtMahi-Fluss kehrt nach Jahrzehnten zurück – wie Narmada-Wasser die Region rettet
Der Mahi-Fluss, der im Dorf Minda nahe dem Verwaltungsbezirk Sardarpur entspringt, ist nach der Zufuhr von Wasser aus dem Narmada-Fluss wieder zum Leben erwacht. Das lang ersehnte Projekt, das erstmals während der Amtszeit von Premierminister Atal Bihari Vajpayee geplant wurde, hat nach einer 70 Kilometer langen Reise vom Ort Nisarpur endlich Wasser an den Ursprung des Flusses gebracht.
Die Bewohner des Verwaltungsbezirks Sardarpur feiern die Wiederbelebung des Flusses, die die chronischen Wasserknappheiten der Region lindern und die lokale Landwirtschaft stärken soll.
Das Narmada-Bewässerungsprojekt, das die Distrikte Dhar und Jhabua versorgen soll, hat nun Wasser bis nach Minda geleitet und damit die Wiedergeburt des Mahi-Flusses eingeläutet. Der Fluss entspringt in Minda, durchquert Sardarpur, fließt weiter nach Gujarat und mündet schließlich in den Golf von Khambhat.
Das Projekt wird voraussichtlich ganzjährig Wasser für 66 Dörfer in Sardarpur sowie vier weitere Verwaltungsbezirke im Distrikt Jhabua bereitstellen. Insgesamt werden etwa 57.422 Hektar Ackerland profitieren – eine Entlastung für die indigenen Bauerngemeinschaften, die seit langem unter Dürren leiden.
Der örtliche Führer Maya Ram Meda, Dorfvorsteher von Minda, schlägt vor, das Dorf als Tourismuszentrum rund um die Flussquelle zu entwickeln. Dies könnte Arbeitsplätze für die Anwohner schaffen. Gleichzeitig laufen Gespräche, um den Ministerpräsidenten Mohan Yadav zur offiziellen Einweihung des Projekts einzuladen.
Der kontinuierliche Wasserfluss im Mahi-Fluss wird die Wassernot in Sardarpur verringern. Landwirte erwarten höhere Erträge, während die Dorfbewohner in der Wiederbelebung des Flusses einen Wendepunkt für die Zukunft der Region sehen.
Die Fertigstellung des Projekts bringt den von Dürren geplagten Gebieten sofortige Erleichterung und sichert die Wasserversorgung für tausende Hektar Farmland. Da der Mahi-Fluss nun stetig fließt, prüfen lokale Verantwortliche weitere Möglichkeiten, wie die Gemeinschaft durch Tourismus und nachhaltige Entwicklung profitieren kann.






