Maine-Wahl schockt: Gouverneurin Mills gibt auf – Platner als klarer Demokraten-Favorit
Hannah RichterMaine-Wahl schockt: Gouverneurin Mills gibt auf – Platner als klarer Demokraten-Favorit
Maines Senatswahl nimmt dramatische Wende nach Rückzug von Gouverneurin Janet Mills
Die Senatswahl in Maine hat eine überraschende Entwicklung genommen, nachdem Gouverneurin Janet Mills ihre Kandidatur ausgesetzt hat. Ihr Rückzug macht Graham Platner zum unangefochtenen Favoriten der Demokraten. Prognosemärkte hatten seine dominierende Position bereits lange signalisiert, bevor Umfragen dies widerspiegelten.
Mills zog sich am Donnerstag zurück und nannte mangelnde Finanzmittel als Hauptgrund. Ihr Schritt kam für Händler jedoch nicht unerwartet – sie hatten Platners Stärke bereits seit Wochen eingepreist. Seit Februar bewerteten Plattformen wie Kalshi und Polymarket seine Siegchancen auf etwa 80 %, wobei auf beiden Börsen fast sechs Millionen Dollar umgesetzt wurden.
Platner galt bereits als klarer Favorit in den demokratischen Vorwahlen und für die eigentliche Wahl. Nach Mills' Ankündigung festigten die Märkte seine Position als de facto Kandidat der Partei. Damit wird der Wahlkampf nun zum direkten Duell zwischen Platner und der republikanischen Senatorin Susan Collins.
Aktuell geben Händler dem Demokraten eine 74-prozentige Chance auf den Sieg, während Collins bei 26 % liegt. Die Wahl zählt damit zu den spannendsten im politischen Kalender 2026.
Mills' Rückzug bestätigt, was Prognosemärkte längst andeuteten: strukturelle Schwächen in ihrem Wahlkampf, insbesondere bei der Finanzierung und der Dynamik. Platners Weg zur Nominierung ist nun frei – und bereitet den Weg für eine hochkarätige Auseinandersetzung mit Collins im November.






