19 April 2026, 16:02

Mainzer Schüler wählen bei Probewahlen völlig unterschiedlich – mit überraschenden Ergebnissen

Grüne Wahlplakat mit schwarzem Text 'Elections Municipales Quartier de Grenelle F. Pierron-Tassin Candidat' auf weißem Hintergrund.

Mainzer Schüler wählen bei Probewahlen völlig unterschiedlich – mit überraschenden Ergebnissen

Schülerinnen und Schüler in Mainz haben kürzlich an Probewahlen teilgenommen, um den demokratischen Prozess hautnah zu erleben. Die Ergebnisse fielen je nach Schule sehr unterschiedlich aus – in jeder führte eine andere Partei. Bei den "Juniorwahlen" konnten Minderjährige vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ihre Stimme abgeben.

An den Bischöflichen Willigis-Schulen erreichte die CDU mit 30,8 Prozent der Schülerstimmen den höchsten Wert. Am Gutenberg-Gymnasium lag dagegen die SPD mit 29,1 Prozent vorn, dicht gefolgt von den Grünen mit 21,4 Prozent.

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An der Gesamtschule Bretzenheim entschied sich ebenfalls die Mehrheit für die SPD, die hier 25 Prozent erhielt, während die Linke mit 19,5 Prozent folgte. Am Frauenlob-Gymnasium gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: SPD und Grüne erreichten jeweils 26,1 Prozent der Stimmen.

An der August-Cornelius-Hechtsheim-Gesamtschule setzte sich die Linke mit 28,9 Prozent durch, die SPD kam auf 19,3 Prozent. Eine klare Mehrheit für die Grünen gab es am Otto-Schott-Gymnasium, wo sie 31,7 Prozent holten.

Bei der eigentlichen Landtagswahl zeigten sich bei den Unter-25-Jährigen andere Präferenzen: Die rechtspopulistische AfD führte mit 21 Prozent, gefolgt von der SPD mit 20 Prozent und der Linken mit 16 Prozent. Die CDU erhielt in dieser Altersgruppe nur 15 Prozent der Stimmen.

Die Probewahlen boten den jungen Teilnehmenden eine praktische Einführung in Wahlen und politische Teilhabe. Die unterschiedlichen Ergebnisse an den Schulen spiegeln die vielfältigen politischen Interessen der Mainzer Schüler wider. Gleichzeitig zeigen die Zahlen der Landtagswahl, wie stark sich die Präferenzen junger Wähler von den Simulationen in den Schulen unterscheiden.

Quelle