30 March 2026, 10:38

Malaysia erlaubt bis zu 80 Prozent höhere Preise für Reisebusse und Touren-Kleinbusse

Liniengraph, der die US-Dieselverkaufspreistrends von 1990 bis 2020 mit mehreren farbigen Linien auf einem weißen Hintergrund darstellt.

Malaysia erlaubt bis zu 80 Prozent höhere Preise für Reisebusse und Touren-Kleinbusse

Reisebus- und Kleinbusunternehmer in Malaysia dürfen Preise um bis zu 80 % erhöhen

Ab dem 30. März 2023 können Anbieter von Reisebussen und Touren-Kleinbussen in Malaysia ihre Preise um bis zu 80 Prozent anheben. Dies sieht eine neue Richtlinie des Malaysian Inbound Tourism Association (MITA) vor, die mehr Transparenz bei den Tarifen schaffen und die durch steigende Dieselkosten belasteten Unternehmen entlasten soll.

Die Preisanpassung erfolgt vor dem Hintergrund weiter steigender Dieselkosten, die die Gewinnmargen der Transportanbieter stark belasten. Betroffene Unternehmer bezeichnen die Erhöhung als notwendigen Schritt, um wirtschaftlich überleben zu können. Die Obergrenze von 80 Prozent legt die höchstmöglichen Tagessätze fest, die berechnet werden dürfen.

Die MITA-Richtlinie sorgt zudem für mehr Klarheit – sowohl für Tourismusunternehmen als auch für Reisende. Lokale Anbieter können ihre Gebühren nun mit der Gewissheit anpassen, dass sie sich im Rahmen der genehmigten Obergrenze bewegen. Die Preise bleiben dabei abhängig vom Reiseziel, da sich Spritverbrauch und Streckenlängen unterscheiden.

Hintergrund der Maßnahme sind größere wirtschaftliche Verschiebungen, darunter der Anstieg der globalen Ölpreise nach dem Iran-Konflikt im Februar 2026. Zwar hat Malaysia seit November 2025 die Zinssätze gesenkt, doch Transportfirmen leiden weiterhin unter den hohen Spritkosten.

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Die neue Preisstruktur bietet sowohl Touranbietern als auch Kunden ein klares Regelwerk. Angesichts der vorerst nicht sinkenden Dieselpreise trägt die Richtlinie dazu bei, die Branche zu stabilisieren. Reisende und Reisebüros können ihre Budgets nun auf Basis der aktualisierten Tarife planen.

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