Malaysia geht hart gegen illegales Bitcoin-Mining und Stromdiebstahl vor
Hannah RichterMalaysia geht hart gegen illegales Bitcoin-Mining und Stromdiebstahl vor
Malaysia verschärft die Maßnahmen gegen illegales Bitcoin-Mining im ganzen Land. Die Behörden warnen, dass Stromdiebstahl für Mining-Aktivitäten das Land jährlich rund 700 Millionen Ringgit kostet. Mit der Offensive sollen Verbraucher geschützt und die finanziellen Verluste durch unerlaubte Stromnutzung verringert werden.
Bei kürzlichen Kontrollen wurden zwei Häuser entdeckt, in denen angeblich Strom abgegiffen wurde, um Bitcoin-Mining-Anlagen zu betreiben. Die illegale Tätigkeit verursachte dem Energieversorger geschätzte monatliche Verluste in Höhe von 34.000 Ringgit. Beide Fälle werden nun nach Paragraf 37(3) des Electricity Supply Act 1990 untersucht.
Illegale Mining-Einrichtungen sind oft mit unsicheren Kabelverbindungen ausgestattet, die den Sicherheitsstandards der Energiekommission nicht entsprechen. Diese provisorischen Verkabelungen erhöhen das Risiko von Stromschlägen, Kurzschlüssen und Bränden. Das Problem beschränkt sich nicht auf Wohnhäuser – illegale Operationen wurden sowohl in privaten als auch in gewerblichen Immobilien aufgedeckt.
Die Behörden erinnern Grundstücksbesitzer daran, dass sie mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, falls auf ihrem Gelände illegales Mining betrieben wird. Um Haftungsrisiken zu vermeiden, wird Eigentümern geraten, die Stromverträge mit Tenaga Nasional Berhad (TNB) auf ihre Mieter zu übertragen. Die Bevölkerung wird zudem aufgefordert, verdächtigen Stromverbrauch den zuständigen Stellen zu melden.
Die laufende Razzia zielt sowohl auf die finanziellen Verluste als auch auf die Sicherheitsrisiken durch illegales Bitcoin-Mining ab. Angesichts jährlicher Verluste von 700 Millionen Ringgit ist mit weiteren verschärften Kontrollen zu rechnen. Hausbesitzer und Mieter werden gewarnt, sich an die Vorschriften zu halten – andernfalls drohen Strafen.






