Malaysia kämpft mit Energiekrise: Regierung verhängt drastische Sparmaßnahmen
Mila VoigtMalaysia kämpft mit Energiekrise: Regierung verhängt drastische Sparmaßnahmen
Die malaysische Regierung ergreift dringende Maßnahmen, um die durch die globale Versorgungskrise verursachten Energiemängel in den Griff zu bekommen. Ministerpräsident Datuk Seri Anwar Ibrahim hat verschärfte Sparmaßnahmen vorgeschlagen, darunter Homeoffice-Regelungen und Reisebeschränkungen für Beamte, um den Verbrauch zu senken, bevor die Reserven zur Neige gehen.
Die aktuelle Energielage hat einen kritischen Punkt erreicht. Zwar bleiben die Ölvorräte bis Ende Juni stabil, doch Dieselknappheit bereitet bereits jetzt Sorgen. Behörden warnen, dass Verzögerungen bei Gegenmaßnahmen die Wirtschaft und den Alltag vieler Menschen beeinträchtigen könnten.
Um die Krise zu bewältigen, erwägt der Ministerpräsident Einschränkungen für Dienstreisen von Kabinettsmitgliedern und Ministerien. Eine endgültige Entscheidung wird der Nationale Wirtschaftsaktionsrat (MTEN) treffen, der sich nun alle zwei Tage mit den zuständigen Ministerien trifft, um die Versorgungslage zu überwachen.
Anwar betonte die Dringlichkeit sofortiger Maßnahmen, um Rationierungen zu vermeiden – ein Problem, mit dem bereits mehrere andere Länder konfrontiert sind. Bisher äußerte er sich jedoch nicht dazu, ob die Krise den Zeitplan für die anstehenden Landeswahlen beeinflussen wird.
Die Regierung arbeitet derzeit an neuen Energiesparrichtlinien, um Engpässe zu verhindern. Die Behörden wollen durch schnelles Handeln und strengere Verbrauchskontrollen Rationierungen abwenden. Im nächsten MTEN-Treffen werden die endgültigen Maßnahmen festgelegt.






