Malaysia kürzt Staatsausgaben: Keine Prunkveranstaltungen mehr erlaubt
Emil LangeMalaysia kürzt Staatsausgaben: Keine Prunkveranstaltungen mehr erlaubt
Malaysias Ministerpräsident Datuk Seri Anwar Ibrahim hat strengere Kontrollen für staatliche Ausgaben und die Organisation von Veranstaltungen angeordnet. Alle offiziellen Zusammenkünfte müssen künftig in kleinerem, kostengünstigerem Rahmen stattfinden. Die Maßnahme erfolgt im Zuge laufender Überprüfungen der Ministerialhaushalte, wobei jedoch keine grundlegenden Änderungen am Haushaltsplan 2026 geplant sind.
Der Regierungschef gab bekannt, dass Ministerien, Behörden und staatliche Unternehmen die Größe offizieller Veranstaltungen begrenzen müssen. Workshops, Zeremonien und groß angelegte Aktivitäten sollen reduziert werden, um finanzielle Verantwortung zu wahren. Diese Anweisung gilt für alle Bundesbehörden, einschließlich gesetzlicher Organisationen und staatlicher Investmentgesellschaften.
Anwar betonte zudem die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung bei der Umsetzung nationaler Programme. Besonders erwähnte er die Initiative Kampung Angkat Madani und rief zu engerer Zusammenarbeit mit Abgeordneten und Regierungsmitgliedern ohne Ressortzuständigkeit auf. Ziel sei es, die Umsetzung zu straffen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.
Trotz der Ausgabenüberprüfungen bestätigte die Regierung, den Haushaltsplan 2026 nicht neu im Parlament einbringen zu wollen. Stattdessen sollen Anpassungen darauf abzielen, die bestehenden Mittel effizienter zu nutzen, ohne die grundlegende Haushaltsstruktur zu ändern.
Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, überflüssige Kosten zu senken, während essenzielle Dienstleistungen aufrechterhalten werden. Ministerien und Behörden müssen nun strengere Richtlinien für Veranstaltungen und Ausgaben einhalten. Die Regierung versichert, dass diese Änderungen die bestehenden Finanzpläne nicht stören und keine überarbeitete Haushaltsvorlage erfordern.






