31 March 2026, 10:39

Malaysia lockt BYD mit klaren Regeln für Automobilinvestitionen aus China

Balkendiagramm, das globale Automobilimporte und -exporte im Jahr 2011 zeigt, mit Balken für verschiedene Länder und unterschiedliche Farben, die monetäre Werte anzeigen.

Malaysia lockt BYD mit klaren Regeln für Automobilinvestitionen aus China

Malaysia hat seine Offenheit für chinesische Investitionen in der Automobilbranche bekräftigt, hält dabei aber klare Richtlinien für neue Hersteller aufrecht. Das Ministerium für Investitionen, Handel und Industrie (Miti) erteilte dem chinesischen Automobilkonzern BYD kürzlich eine vorläufige Produktionslizenz, die mit spezifischen Auflagen für dessen Aktivitäten im Land verbunden ist. Diese Vorgaben entsprechen einem übergeordneten politischen Rahmen, der im September 2025 eingeführt wurde und eine faire Behandlung aller Großserienhersteller sicherstellen soll.

Am 29. September 2025 erhielt BYD die Genehmigung, in Malaysia mit der lokalen Montage von Fahrzeugen unter der vorläufigen Lizenz zu beginnen. Die Inlandsverkäufe des Unternehmens werden auf jährlich 10.000 Einheiten begrenzt – das entspricht 20 Prozent der geplanten Produktionskapazität. Zudem müssen alle vor Ort montierten BYD-Fahrzeuge (CKD-Modelle) einen Mindestpreis von umgerechnet 100.000 Malaysian Ringgit (RM) inklusive Steuern und Gebühren (OTR-Preis) aufweisen.

Die Vorgaben der Regierung gelten einheitlich für alle Automobilinvestoren, ohne dass gezielte Einschränkungen für bestimmte Hersteller gelten. Bei importierten Personenkraftwagen im Rahmen der Approved Permit (AP)-Franchise-Regelung bleibt der Mindest-OTR-Preis bei RM 250.000. Gleichzeitig gibt es keine Einfuhrverbote für neue Pick-up-Modelle, was Malaysias ausgewogene Haltung beim Marktzugang unterstreicht.

Die seit September 2025 geltende Politik des Miti setzt auf Entwicklung statt auf Protektionismus. Die an neue Investitionen geknüpften Bedingungen sind nicht diskriminierend und gewährleisten eine gleichberechtigte Behandlung aller Großserien-Montageprojekte. Zwar verfügen einheimische Marken wie Perodua und Proton bereits über chinesischen Einfluss – Proton gehört mittlerweile zum Geely-Konzern –, doch die Regierung begrüßt weiterhin eine engere Zusammenarbeit mit chinesischen Automobilherstellern.

BYDs Lizenz stellt einen weiteren Schritt in Malaysias Strategie dar, ausländische Automobilinvestitionen unter transparenten Regeln anzuziehen. Die Begrenzung auf 10.000 verkaufte Einheiten pro Jahr sowie der Mindestpreis von RM 100.000 für CKD-Modelle setzen klare Erwartungen an neue Marktteilnehmer. Da es weder gezielte Importbeschränkungen noch Sonderregelungen für bestimmte Marken gibt, zielt der politische Rahmen darauf ab, Wachstum zu fördern und gleichzeitig faire Wettbewerbsbedingungen zu wahren.

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