Malaysia will Agrarhandel mit Vietnam durch Geflügel- und Viehexporte stärken
Mila VoigtMalaysia will Agrarhandel mit Vietnam durch Geflügel- und Viehexporte stärken
Malaysia strebt eine Ausweitung des Agrarhandels mit Vietnam an und setzt dabei vor allem auf Geflügel- und Viehprodukte. Der Minister für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit, Datuk Seri Mohamad Sabu, besuchte kürzlich das Vietnamesische Institut für Tierhaltung und Veterinärmedizin, um eine vertiefte Zusammenarbeit zu erörtern. Die Reise unterstrich die Chancen für beide Länder, die Ernährungssicherheit zu stärken und die Handelsbeziehungen auszubauen.
Während seines Besuchs informierte sich Mohamad Sabu über die Arbeit des Instituts, das eine zentrale Rolle in Vietnams Tierhaltungs- und Tiergesundheitssektor spielt. Er betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen bei der Früherkennung von Tierkrankheiten, der Impfstoffentwicklung und der Biosicherheitsmaßnahmen. Auch der Austausch von Fachwissen wurde als Priorität identifiziert, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.
Der Minister erklärte, Malaysia wolle veredelte Geflügelprodukte, pasteurisierte Flüssigeier, Entenprodukte und essbare Vogelnester nach Vietnam exportieren. Solche Exporte könnten Malaysias Präsenz auf dem Agrarmarkt der Region deutlich stärken. Zudem hob er die Notwendigkeit der Zusammenarbeit hervor, um den Ernährungssektor vor grenzüberschreitenden Krankheiten und klimabedingten Risiken zu schützen.
Die Gespräche deuten auf eine Intensivierung der agrarpolitischen Beziehungen zwischen Malaysia und Vietnam hin. Eine engere Kooperation in den Bereichen Krankheitsbekämpfung und Handel könnte die Ernährungssicherheit beider Länder verbessern. Als nächste Schritte könnten formelle Abkommen zur Markterschließung und zum technischen Austausch folgen.






