30 March 2026, 10:37

Malaysia zerschlägt Millionen-Geldwäsche-Netzwerk mit spektakulärer Razzia Operation Viking

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Malaysia zerschlägt Millionen-Geldwäsche-Netzwerk mit spektakulärer Razzia Operation Viking

Großangelegte Anti-Geldwäsche-Operation in Malaysia führt zu Festnahmen und Beschlagnahmungen im Millionenbereich

Eine umfangreiche Razzia gegen Geldwäsche in Malaysia hat zu zahlreichen Festnahmen und der Beschlagnahmung von Vermögenswerten im Wert von mehreren hundert Millionen Ringgit geführt. Die unter dem Codenamen Operation Viking durchgeführte Ermittlung richtete sich gegen mutmaßliche Finanzverbrechen im Zusammenhang mit börsennotierten und privaten Unternehmen. Die Behörden stützten sich auf Erkenntnisse, die seit 2018 gesammelt worden waren, bevor sie im Oktober 2022 die Großaktion einleiteten.

Die Operation begann am 14. Oktober 2022, wobei am Folgetag offiziell ein Ermittlungsverfahren nach Paragraf 4(1) des Anti-Geldwäsche-, Anti-Terrorfinanzierungs- und Erträge aus rechtswidrigen Aktivitäten-Gesetzes 2001 eingeleitet wurde. Über einen Zeitraum von drei Monaten – bis zum 13. Januar 2023 – prüften die Beamten mutmaßliche Straftaten nach verschiedenen Gesetzen, darunter das Geldverleihergesetz von 1951 und das Kapitalmarkt- und Dienstleistungsgesetz 2007.

Victor Chin Boon Loong wurde im Dezember 2022 unter Verdacht auf Geldwäsche festgenommen und später gegen Kaution freigelassen. Neun weitere Personen sahen sich mit ähnlichen Vorwürfen konfrontiert, während 40 weitere als Zeugen vernommen wurden. Im Rahmen der Operation wurden zudem umfangreiche Kontensperrungen verhängt, darunter 404 Bankkonten mit Einlagen von 85,6 Millionen Ringgit, Handelsdepots im Wert von 64,2 Millionen Ringgit sowie CDS-Konten mit einem Volumen von 323,6 Millionen Ringgit.

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Neben finanziellen Vermögenswerten beschlagnahmten die Ermittler acht Immobilien und 32 Fahrzeuge. Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe, wonach illegale Gelder durch den Kauf oder die Kontrolle von börsennotierten und privaten Firmen gewaschen worden sein sollen.

Die aktive Phase der Operation ist zwar abgeschlossen, die beschlagnahmten Vermögenswerte bleiben jedoch bis zu weiteren rechtlichen Schritten eingefroren. Die Behörden werten weiterhin die während der dreimonatigen Ermittlungen gesammelten Beweise aus. Die Ergebnisse werden darüber entscheiden, ob Anklagen nach den einschlägigen Finanz- und Unternehmensgesetzen erhoben werden.

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