14 April 2026, 06:36

Malaysias Strompreise schwanken: Wie der neue Brennstoffausgleich Verbraucher entlastet

Balkendiagramm im Vergleich der US-Energieverbrauch nach Quelle: Erdgas, Kohle, Kernenergie und Biomasse mit begleitendem erklärendem Text.

Malaysias Strompreise schwanken: Wie der neue Brennstoffausgleich Verbraucher entlastet

Malaysias Energiesektor steht vor schwankenden Brennstoffkosten, da globale Lieferengpässe die Preise für Erdgas und Kohle in die Höhe treiben. Die anhaltende Krise in Westasien verschärft den Druck und führt zu Anpassungen der Stromtarife über den neuen Automatischen Brennstoffkostenausgleich (AFA). Die Behörden versichern trotz der Herausforderungen eine stabile Versorgung.

Das Land ist stark von Kohleimporten abhängig – 65 Prozent stammen aus Indonesien, 20 Prozent aus Australien. Bei Erdgas deckt Malaysia 80 Prozent aus eigener Förderung, die restlichen 20 Prozent werden vor allem aus Australien importiert. Diese Abhängigkeiten machen das Land anfällig für Preisschwankungen durch internationale Instabilität.

Die Energiekommission (ST) bestätigte, dass alle Kraftwerke voll funktionsfähig sind und die Nachfrage decken können. Zudem wurden ausreichende Kohlereserven gesichert, um Engpässe zu vermeiden. Unterdessen kündigte Tenaga Nasional Berhad (TNB) für April eine AFA-Rückerstattung von 0,47 Sen pro kWh an. Prognosen sagen tiefere Gutschriften von -39 Sen pro kWh im Mai und -91 Sen pro kWh im Juni voraus.

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Der AFA, der das ältere Imbalance Cost Pass-Through (ICPT)-System ablöste, passt die Tarife an die Brennstoffmarktpreise und Wechselkurse an. Bei einer prognostizierten Kostensteigerung von über 10 Prozent kann die ST die Belastung teilweise an die Verbraucher weitergeben. Aktuelle Schätzungen zufolge wird der Mechanismus voraussichtlich bis Juni oder Juli Rabatte gewähren, bevor im Juli ein leichter Anstieg um 8,0 Sen pro kWh erwartet wird.

Die flexiblen AFA-Anpassungen sollen die Verbraucherkosten mit den steigenden Brennstoffpreisen in Einklang bringen. Da die Kraftwerke voll einsatzbereit sind und die Kohlereserven gesichert wurden, bleibt Malaysias Energieversorgung vorerst stabil. Weitere globale Störungen könnten jedoch in den kommenden Monaten zu zusätzlichen Tarifänderungen führen.

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