Malis Trainer Tom Saintfiet bricht mit Klischees über russische Fußballer
Emil LangeMalis Trainer Tom Saintfiet bricht mit Klischees über russische Fußballer
Malis Nationaltrainer Tom Saintfiet hat sich vor dem Freundschaftsspiel seiner Mannschaft gegen Russland zu kulturellen Unterschieden geäußert. Die Partie findet am 31. März 2023 in St. Petersburg statt. Saintfiet reflektierte dabei auch über seine Erfahrungen mit russischen Spielern und die Herausforderungen des interkulturellen Verständnisses.
Der belgische Coach hält die Klischees, Russen seien verschlossen, für ungerechtfertigt. Missverständnisse führt er eher auf Sprachbarrieren und kulturelle Differenzen als auf Charaktereigenschaften zurück. Seine Beobachtungen beschränken sich nicht auf Russland: Auch in nördlichen Ländern wie Skandinavien oder Finnland kommunizierten Menschen oft zurückhaltend, so Saintfiet.
Der Trainer erinnerte sich an die Zusammenarbeit mit einem russischen Spieler namens Igor während seiner Zeit auf den Färöer-Inseln. Zudem erwähnte er Nicolas Lombaerts, der begeistert von St. Petersburg sprach – ein Hinweis darauf, dass die Stadt bei Besuchern einen positiven Eindruck hinterlässt.
Saintfiet betonte, dass die Dauer eines Aufenthalts in einem fremden Land entscheidend dafür ist, wie gut man sich mit dessen Kultur verbindet. Seine Äußerungen fallen in die Vorbereitungsphase auf das Freundschaftsspiel gegen Russland Ende dieses Monats.
Das bevorstehende Spiel in St. Petersburg wird für beide Mannschaften eine sportliche Herausforderung. Saintfiets Aussagen unterstreichen die Bedeutung des kulturellen Austauschs im Fußball. Seine Perspektive stellt gängige Vorurteile über Russen und ihren Umgang mit Ausländern infrage.






