Maria Böhmer besucht Botswana vor Unabhängigkeitsfeiern und würdigt Fortschritte in Bildung und Gleichstellung
Lina SeidelMaria Böhmer besucht Botswana vor Unabhängigkeitsfeiern und würdigt Fortschritte in Bildung und Gleichstellung
Staatsministerin Maria Böhmer besucht Botswana vom 23. bis 26. August
Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, wird Botswana vom 23. bis 26. August bereisen. Der Besuch fällt in die Zeit der bevorstehenden Unabhängigkeitsfeiern des Landes am 30. September und soll die Fortschritte Botswanas in den Bereichen Bildung und Gleichstellung der Geschlechter in den Fokus rücken.
Während ihres Aufenthalts wird Böhmer mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur und Politik zusammenkommen. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Erfolge des Landes in der beruflichen Ausbildung sowie die wachsende Rolle von Frauen in der Zivilgesellschaft. Botswana, Sitz der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC), gilt aus deutscher Sicht als eines der Erfolgsmodelle des Kontinents.
Die bilaterale Finanzzusammenarbeit zwischen Deutschland und Botswana endete 1992, die technische Zusammenarbeit wurde 2004 eingestellt. Ein separates Abkommen aus demselben Jahr sicherte jedoch die weitere Kooperation – insbesondere in der Berufsbildung. Aktuell sind noch 24 deutsche Fachkräfte im Rahmen dieser Vereinbarung in Botswana tätig.
Frauen in Botswana bekleiden bereits heute Schlüsselpositionen in Politik und Gesellschaft, auch auf Führungsebene. Die Gespräche werden diese Entwicklungen würdigen und zugleich weitere Partnerschaftsmöglichkeiten ausloten.
Der Besuch unterstreicht Botswanas Ruf als Stabilitäts- und Entwicklungsvorbild in der Region. Mit laufender Unterstützung in der Berufsausbildung und der Förderung von Gleichberechtigung entwickelt sich die Zusammenarbeit mit Deutschland kontinuierlich weiter. Böhmers Termine sollen die Beziehungen vor den Unabhängigkeitsfeiern Botswanas zusätzlich festigen.






