Maryland plant futuristische Arena nach Vorbild der Las-Vegas-Sphere
Hannah RichterMaryland plant futuristische Arena nach Vorbild der Las-Vegas-Sphere
Maryland hat einen wichtigen Schritt zur Errichtung einer hochmodernen Unterhaltungsarena im Prince George's County unternommen. Ein kürzlich unterzeichnetes Gesetz ebnet den Weg für eine kleinere Version der Sphere in Las Vegas. Behördenvertreter betonen, dass das Projekt Tausende Arbeitsplätze schaffen und durch öffentliche Anleihen statt Steuermittel finanziert werden soll.
Das als HB1247 bekannte Gesetz erweitert die Finanzierungsmöglichkeiten im County, um den Bau eines "immersiven Unterhaltungsentwicklungsbezirks" zu ermöglichen. Zudem passt es die Regeln für Tax Increment Financing (TIF) an, um flexiblere Mittelverwendung zu erlauben. Der Bundesstaat hat bereits 13,5 Millionen US-Dollar für das Vorhaben zugesagt.
Die geplante Arena würde über eine LED-Leinwand verfügen, die die Außenfassade umspannt und künstlerische sowie Markeninhalte zeigt. Im Inneren soll ein 16K-x-16K-Bildschirm mit 4D-Effekten und immersivem Sound ein einzigartiges Erlebnis für Besucher bieten. Bei Genehmigung wäre es die zweite Anlage dieser Art in den USA – nach der Las-Vegas-Sphere, die 2023 eröffnet wurde.
County-Verwaltungschefin Aisha Braveboy bestätigte, dass die Finanzierung über Erlöse aus öffentlichen Anleihen – und nicht durch Steuergelder – erfolgen werde. Die Arena könnte noch vor 2030 eröffnet werden, sofern alle Verträge und Genehmigungen vorliegen. Im Betrieb soll sie rund 2.500 direkte Arbeitsplätze schaffen und zusätzlich 4.750 Stellen unterstützen.
Das Projekt geht mit staatlicher Rückendeckung und einem Finanzierungsmodell voran, das direkte Steuerbeiträge vermeidet. Bei Fertigstellung würde die Arena fortschrittliche Unterhaltungstechnologie nach Maryland bringen und die lokale Beschäftigung stärken. Die endgültige Umsetzung hängt von anstehenden Vereinbarungen und behördlichen Freigaben ab.






