McGregors UFC-Comeback bleibt ungewiss – Diaz sagt vorerst ab
Eine mögliche Rückkehr von Conor McGregor in den UFC-Octagon sorgt weiterhin für Diskussionen unter Kämpfern und Experten. Der irische Superstar hat seit seinem Beinbruch im Juli 2021 keinen MMA-Kampf mehr bestritten, doch die Spekulationen über seinen nächsten Gegner reißen nicht ab. Unterdessen hat Nate Diaz sich zumindest vorerst als Comeback-Gegner für McGregor ausgeschlossen.
McGregors letzter Auftritt im Octagon datiert von UFC 264, als eine Beinverletzung das Rückmatch gegen Dustin Poirier vorzeitig beendete. Sein einziger MMA-Sieg seit 2016 gelang ihm im Januar 2020 gegen Donald Cerrone. Die lange Pause lässt Fans fragen, ob und wann er überhaupt wieder kämpfen wird.
Nate Diaz, der zuletzt 2022 antrat, kehrt am 16. Mai bei einer Veranstaltung von MVP gegen Michael Perry ins Rampenlicht zurück. Trotz seines bevorstehenden Kampfes lehnte er ab, McGregor als ersten Gegner nach dessen Rückkehr zu akzeptieren. Allerdings ließ er die Tür für ein drittes Aufeinandertreffen offen – vorausgesetzt, McGregor beweist sich zuvor erneut in der UFC.
Der ehemalige Kämpfer und Analyst Chael Sonnen brachte seine eigene Einschätzung ein. Er vermutet, dass McGregor vor einem Wechsel zum Boxen wahrscheinlich nur noch einen MMA-Kampf bestreiten werde. Zudem bezweifelte Sonnen, dass es zu einer Trilogie zwischen Diaz und McGregor kommen wird, und bezeichnete dies als unwahrscheinlich.
McGregors Zukunft im MMA bleibt ungewiss, mit keinem bestätigten Gegner oder Zeitplan für seine Rückkehr. Diaz' nächster Kampf gegen Perry markiert sein erstes Gefecht seit über einem Jahr, während Analysten wie Sonnen vermuten, dass McGregors MMA-Karriere langsam ihrem Ende entgegengeht. Ob es noch einmal zu einem Duell der beiden Rivalen kommt, hängt vorerst davon ab, wie McGregor sich bei seinem künftigen Comeback schlägt.






