05 May 2026, 06:01

Merz verspricht jüdischen Gemeinden mehr Schutz gegen wachsenden Antisemitismus

Schwarzes und weißes Porträt eines Mannes in einem Anzug, der angeblich F. W. von Kawaczynski ist, Gründer der jüdischen Gemeinde.

Merz verspricht jüdischen Gemeinden mehr Schutz gegen wachsenden Antisemitismus

Bundeskanzler Friedrich Merz traf sich in Berlin mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft, um über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland zu sprechen. Bei dem Besuch versprach er verstärkten Schutz und Solidarität und bezeichnete das jüdische Leben als unverzichtbaren Bestandteil der Demokratie des Landes. Im Rahmen des Treffens verabschiedete die CDU-Führung eine Resolution, die sich gegen Hass richtet und die Sicherheit jüdischer Menschen bundesweit gewährleisten soll.

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Im Chabad-Jüdischen Zentrum in Berlin begrüßte Rabbiner Yehuda Teichtal die CDU-Delegation und nannte den Tag ein „Zeichen des Vertrauens“ für die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland. Merz wandte sich direkt an Kinder im Zentrum und versprach ihnen Sicherheit sowie die Freiheit, ohne Angst in Berlin aufwachsen zu können.

In der offiziellen CDU-Resolution wird die Dringlichkeit des Problems betont: Ein Land, in dem jüdisches Leben ständig polizeilichen Schutz benötige, habe in grundlegender Weise versagt. Darin heißt es weiter: „Wo sich Hass gegen jüdisches Leben ausbreitet, ist die Demokratie in Gefahr.“ Das Papier setzt ein klares Ziel: Jüdisches Leben in Deutschland muss frei und sichtbar sein.

Merz warnte, dass jüdische Gemeinden heute mit Bedrohungen konfrontiert seien, wie sie seit Jahrzehnten nicht mehr vorkamen – von gewalttätigen Hassverbrechen bis zu antisemitischen Schmierereien. Er unterstrich, dass jüdisches Leben zu Deutschland gehöre und ein Grundpfeiler einer starken und widerstandsfähigen Demokratie sei.

Die Resolution der CDU und die Äußerungen von Merz stellen ein formelles Bekenntnis zum Kampf gegen Antisemitismus und zum Schutz jüdischer Gemeinden dar. Die Maßnahmen zielen darauf ab, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland offen und ohne Furcht leben können. Konkrete Schritte seitens der Behörden stehen zwar noch aus, doch das Versprechen signalisiert eine erneuerte Konzentration auf Schutz und Integration.

Quelle