Mexiko-Stadt probt den Ernstfall bei massiver Erdbebenübung mit Stärke 8,2
Mila VoigtMexiko-Stadt probt den Ernstfall bei massiver Erdbebenübung mit Stärke 8,2
Großangelegte Erdbebenübung in Mexiko-Stadt am Mittwochmorgen
Am Mittwochvormittag fand in Mexiko-Stadt eine groß angelegte Erdbebenübung statt. Die Übung begann um 11:00 Uhr in der Nähe des Denkmals der Revolution und simulierte ein schweres Beben der Stärke 8,2 mit Epizentrum in Acapulco, Guerrero. Zahlreiche Einsatzkräfte, darunter Rettungsteams und medizinische Einheiten, nahmen an der Aktion teil.
Die Übung umfasste komplexe Rettungsszenarien, um die Einsatzfähigkeit der Kräfte zu testen. Rettungstrupps setzten Kräne mit Auslegern ein, um die Bergung von Personen aus eingestürzten Hochhäusern entlang der Avenida de la República zu proben. Gleichzeitig durchsuchte eine Rettungshundeeinheit des Roten Kreuzes ein simuliertes eingestürztes Gebäude nach Überlebenden.
Zu den weiteren nachgestellten Notfallszenarien zählten ein Giftunfall, der Einsturz einer Fußgängerbrücke und die Kollision eines Pkw mit einem Gastanklastwagen. Drei Hubschrauber der Gruppe Cóndores führten taktische Landungen durch und übernahmen aus der Luft die Überwachung des Einsatzes. Iván, ein Rettungssanitäter des Roten Kreuzes mit sechs Jahren Erfahrung, koordinierte vor Ort die medizinischen Teams.
Sofía, eine Beamtin des Secretaría de Seguridad Ciudadana (SSC), beteiligte sich an der Übung, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und die Katastrophenvorsorge zu verbessern. Die Anwohnerin Elena verfolgte die Aktion und lobte die bessere Abstimmung zwischen den Behörden im Vergleich zu früheren Jahren.
An der Übung waren mehrere Institutionen beteiligt, darunter die Unidad de Rescate y Urgencias Médicas (ERUM) und das Rote Kreuz. Hubschrauber, Rettungshunde und spezialisierte Ausrüstung kamen zum Einsatz, um Reaktionszeiten zu testen. Die Behörden streben an, die Vorbereitung auf künftige seismische Ereignisse in der Region zu stärken.






