Mexiko-Stadt verschärft Regeln für E-Bikes und E-Scooter – was jetzt gilt
Mila VoigtMexiko-Stadt verschärft Regeln für E-Bikes und E-Scooter – was jetzt gilt
Mexiko-Stadt verschärft Verkehrsregeln für E-Bikes und E-Scooter
Die Hauptstadt hat strengere Verkehrsbestimmungen für Elektrofahrräder und E-Scooter eingeführt. Die überarbeiteten Vorschriften zielen auf mehr Sicherheit und eine bessere Organisation im Straßenverkehr ab. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, muss mit hohen Bußgeldern und weiteren Sanktionen rechnen.
Die neuen Gesetze unterteilen Elektrofahrräder und E-Scooter in zwei Kategorien: persönliche Elektrofahrzeuge (PEV) und motorisierte persönliche Elektrofahrzeuge (MPEV). Ausschlaggebend für die Einstufung ist die Höchstgeschwindigkeit. MPEV müssen nun gut sichtbar ein Nummernschild, eine Zulassungsplakette sowie einen Nachweis für elektrische Mobilität führen.
Fahrer:innen und Mitfahrende von MPEV sind verpflichtet, stets einen Schutzhelm zu tragen. Diese Fahrzeuge dürfen weder Gehwege noch Fahrradspuren oder Busspuren nutzen. Zudem ist nur die im Fahrzeugschein angegebene Personenzahl erlaubt.
Bei Verstößen drohen Bußgelder von über 2.340 Pesos. Zudem wird dem Fahrenden ein Abzug von drei Punkten im Führerschein angedroht. Die Höhe der Strafen richtet sich nach der Schwere des Vergehens und beträgt das 10-, 15- oder 20-Fache des aktuellen UMA-Werts (Unidad de Medida y Actualización). Die Regelungen wurden im Amtsblatt von Mexiko-Stadt veröffentlicht, ohne dass ein konkretes Inkrafttreten genannt wurde.
Mit den verschärften Vorschriften sollen Unfälle verringert und die Verkehrssicherheit für Nutzer:innen elektrischer Fahrzeuge verbessert werden. Wer sich nicht an die klaren Vorgaben hält, riskiert finanzielle Strafen und Punkteabzug. Die Behörden erwarten eine höhere Regelakzeptanz, sobald die Bestimmungen vollständig greifen.






