Miami verliert Super-Bowl-Ausrichtung – NFL-Standards nicht erfüllt
Miami wird in absehbarer Zeit keinen Super Bowl mehr ausrichten. Das Hard Rock Stadium der Stadt erfüllt nicht länger die aktualisierten Anforderungen der NFL – vor allem wegen begrenzter Flächen für Gastgewerbe und Fanaktivitäten. Dieser Rückschlag kommt nach Jahrzehnten erfolgreicher Veranstaltungen, darunter elf Super Bowls seit 1967.
Das Problem ergibt sich aus jüngsten Entwicklungen rund um das Stadion. Der Bau der Formel-1-Strecke und Aufwertungen für die Miami Open haben die verfügbaren Flächen eingeschränkt. Da nicht genug Platz für Hospitality-Bereiche und Fanangebote bleibt, entspricht die Spielstätte nicht mehr den NFL-Standards.
Stephen Ross, Besitzer der Miami Dolphins, bestätigte, dass Miami für künftige Super Bowls nicht mehr in Frage kommt. Die letzte Austragung 2020 brachte Südflorida einen wirtschaftlichen Aufschwung von 571 Millionen Dollar – ein finanzieller Impuls, der der Region nun fehlen wird. Unterdessen sind die nächsten drei Super Bowls bereits an Los Angeles (2027), Atlanta (2028) und Las Vegas (2029) vergeben.
Miami und New Orleans halten derzeit mit je elf Austragungen den Rekord für die meisten Super Bowls. Doch da Miami nun ausscheidet, könnte New Orleans bald alleiniger Spitzenreiter als häufigste Gastgeberstadt der NFL werden.
Der Verlust der Ausrichtungsrechte bedeutet für Miami sowohl Prestigeverlust als auch entgangene Wirtschaftsvorteile. Die elf bisherigen Veranstaltungen umfassten das Spiel 2020, das der lokalen Wirtschaft über eine halbe Milliarde Dollar einbrachte. Vorerst wird das größte NFL-Event woanders stattfinden.






