15 July 2026, 01:00

Michelle Gisin nach schwerem Sturz in St. Moritz: Karriere in Gefahr

Buchumschlag mit der Aufschrift "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" zeigt einen Skifahrer in der Luft mit entschlossener Miene.

Michelle Gisin nach schwerem Sturz in St. Moritz: Karriere in Gefahr

Schweizer Skirennläuferin Michelle Gisin bei Sturz in St. Moritz schwer verletzt

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Die Schweizer Skifahrerin Michelle Gisin hat sich bei einem schweren Sturz im Training in St. Moritz nur wenige Tage vor den Olympischen Spielen schwere Verletzungen zugezogen. Sie erlitt multiple Knochenbrüche und Bänderrisse, weshalb noch am selben Tag eine Notoperation durchgeführt wurde, um die Schäden zu stabilisieren.

Der Unfall ereignete sich auf der Corviglia-Piste, wo Gisin in hoher Geschwindigkeit die Kontrolle verlor. Spätere Untersuchungen ergaben eine Verletzung der Halswirbelsäule, einen Bruch des rechten Handgelenks sowie schwere Schäden am linken Knie. Sowohl das vordere und innere Seitenband (ACL bzw. MCL) als auch der Meniskus waren gerissen – eine Kombination, die Bedenken hinsichtlich ihrer langfristigen Beweglichkeit aufwirft.

Gisin wurde notfallmäßig am Handgelenk operiert und ihre Wirbelsäule stabilisiert. Wochenlang war sie auf Gehstützen angewiesen, während ihr Knie langsam heilte. Erst kürzlich wurden die Drähte aus ihrem Handgelenk entfernt – ein kleiner, aber wichtiger Schritt in ihrer Genesung.

Die zweifache Olympische Goldmedaillengewinnerin im Kombinationswettbewerb (2018 und 2022) wird die Spiele 2026 in Cortina d’Ampezzo verpassen. Stattdessen plant sie, als Zuschauerin dabei zu sein und ihren Verlobten, den italienischen Skifahrer Luca De Aliprandini, zu unterstützen. Ob sie jemals in den Wettkampfsport zurückkehrt, ist noch ungewiss – doch die Weltmeisterschaften 2027 in Crans-Montana könnten ein mögliches Ziel darstellen.

Gisins Verletzungen waren so schwerwiegend, dass eine Lähmungsgefahr bestand. Dank der Operation und einer intensiven Rehabilitation hat sie jedoch grundlegende Bewegungsfähigkeiten zurückerlangt. Mittlerweile kommt sie ohne Gehstützen aus, doch ihre Zukunft im Skisport bleibt unklar. Derzeit konzentriert sie sich auf ihre Genesung, wobei die WM 2027 als mögliche Motivation dient.

AKTUALISIERUNG

New insights into treatment protocols for alpine skiers

Medical experts note that while Gisin's injuries align with common alpine skiing trauma patterns, her treatment timeline followed standard emergency protocols. Recovery from combined spinal and knee ligament injuries typically requires 12-18 months of rehabilitation. The absence of comparative data in recent studies highlights a gap in understanding long-term outcomes for elite athletes with similar multi-system injuries.

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Quelle