08 June 2026, 22:00

Milliarden Masken aus der Pandemie werden auf Steuerzahler-Kosten vernichtet

Jens Spahns Corona-Schaden wächst weiter

Milliarden Masken aus der Pandemie werden auf Steuerzahler-Kosten vernichtet

Milliarden von Schutzmasken, die während der Pandemie gekauft wurden, werden nun auf Kosten der Steuerzahler vernichtet – mit immensen Folgekosten. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte Schutzausrüstung im Wert von 5,9 Milliarden Euro bestellt, doch fast vier Milliarden Masken blieben ungenutzt. Die finanziellen Folgen belaufen sich mittlerweile auf über sechs Milliarden Euro, und die Entsorgung wird sich bis 2027 hinziehen.

Zwischen 2020 und 2021 gab Spahns Ministerium Milliarden für Atemschutzmasken, Schutzbrillen und medizinisches Material aus. Mehr als zwei Drittel der Masken wurden nie verwendet, über die Hälfte ist bereits vernichtet oder zur Entsorgung vorgesehen. Die Bundesregierung hat bisher über 1,5 Milliarden Euro aufgewendet, um mehr als eine Milliarde Masken zu beseitigen.

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Der verbleibende Bestand lagert in Ulm und verursacht jährliche Lagerkosten von rund 47 Millionen Euro. Nina Warken, die für die Entsorgung zuständig ist, sucht nun nach einem Auftragnehmer, der 2.174 Tonnen Material – darunter Masken, Brillen und Spritzen – abtransportiert. Dafür sind 87 große 40-Tonnen-Lkw nötig; die Entsorgungskosten werden auf 850.000 Euro geschätzt.

Der Auftrag zur Räumung der Bestände läuft bis November 2027 und schlägt mit weiteren 70 Millionen Euro zu Buche. Spahn, der das Gesundheitsministerium bereits vor Jahren verließ, kehrte 2024 als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in die Bundespolitik zurück.

Die Vernichtung der ungenutzten Pandemie-Bestände belastet weiterhin die öffentlichen Haushalte. Da die Entsorgungskosten steigen und die Lagerung weitergeht, hat sich die finanzielle Gesamtbelastung auf über sechs Milliarden Euro summiert. Der Prozess wird noch Jahre dauern – und die Steuerzahler müssen die langfristigen Kosten tragen.

Quelle